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Gemeinde punktet mit eigener Grundschule und Kirche

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Auf die Frage, warum zukünftige Bauherren sich für Enge entscheiden sollten, antwortet Carsten-Peter Thomsen mit ansteckendem Lachen: „Na, wegen dem netten Bürgermeister.“ Nein, Spaß bei Seite, fügt er an, Enge gehört mit zu den wenigen Dörfern von Südtondern, die ihre Grundschule im Dorf erhalten konnten – als Außenstelle der Grundschule Leck. Für viele Eltern ist das ein ganz wichtiger Aspekt. Zudem liegt die Gemeinde sehr ruhig, aber dennoch verkehrsgünstig nahe der B5 und B199, was kurze Wege nach Flensburg und Husum ermöglicht.

Im Norden von Enge liegt der Langenberger Forst, im Süden die Au und im Osten die Geest – auch dieses unterschiedlichen Landschaftsbilder machen den Ort attraktiv, so Carsten-Peter Thomsen. „Natürlich ist es auch großartig, was auf unserem Depot passiert“, fügt der Bürgermeister mit Blick auf das gelungene Konversionsprojekt GreenTec-Campus an. Dort wurden vier Millionen investiert und 40 Arbeitsplätze geschaffen.“ Zudem sei er zuversichtlich, dass auch die noch freien Flächen gute Investoren finden, beispielsweise sei Platz für ein großes Rechenzentrum.

Viele Besucher kommen wegen der Enger Kirche ins Dorf, die sogar einen eigenen Dorffriedhof hat. Auch die beiden Gastronomiebetriebe sind sehr stark frequentiert.

Vier freie Bauplätze gibt es noch im Neubaugebiet. Die Größen liegen zwischen 650 bis 740 Quadratmeter zu 43 Euro pro Quadratmeter. „Das ist für eine kleine Gemeinde nicht günstig, aber durch die Kosten, die wir hatten, konnten wir den Preis leider nicht niedriger gestalten“, erklärt der Bürgermeister. Die Bauplätze sind voll erschlossen und in der Straße liegt bereits eine Gasleitung, so dass Bauherren ohne viel Extraaufwand die Möglichkeit haben, eine Gasheizung einbauen zu lassen. Auch der Bebauungsplan lässt viele Freiheiten zu: Ob Sattel-, Walm-, oder Krüppelwalmdächer, Steinhäuser oder Holzhäuser – nahezu alles ist möglich. Holzhäuser dürfen hier – im Gegensatz zu anderen Baugebieten – in vielen Farben angestrichen werden.

Natürlich verfügt Enge auch über ein sehr intaktes Dorfleben, in dem Jung und Alt viele Angebote finden. Die beiden Freiwilligen Feuerwehren leisten eine sehr gute Arbeit, in der Jugendfeuerwehr sind 22 Kinder und Jugendliche aktiv. Ein neues Feuerwehrgerätehaus ist in Planung, dass in Enge errichtet werden soll.

Im Sportlerheim werden zahlreiche Kurse angeboten, die kleine Turnhalle an der Schule ist voll ausgebucht. „Was so eine kleine Halle alles hergibt, ist super“, freut sich Carsten-Peter Thomsen. DRK Ortsverein und Landfrauen sind ebenso im Ort aktiv wie der Sozialverband. „Bis auf einen Kaufmann und Bäcker haben wir alles, was man braucht“, sagt der Bürgermeister abschließend.

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erstellt am 19.Sep.2014 | 11:18 Uhr

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