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Gemeinde plant neues Feuerwehrgerätehaus bei der KZ-Gedenk- und Begegnungsstätte

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Die Gemeinde Ladelund beabsichtigt, unweit der KZ-Gedenk- und Begegnungsstätte der Kirchengemeinde St. Petri ein neues Feuerwehrgerätehaus zu errichten. Die Gemeindevertretung fasste anlässlich ihrer jüngsten, im örtlichen Kirchspielkrug durchgeführten Sitzung den einstimmigen Beschluss, durch Aufstellung ihres Bebauungsplanes Nr. 13 für das Gebiet westlich der Raiffeisenstraße und nördlich des Friedhofes samt des Gebäudes der Gedenkstätte die planungsrechtlichen Voraussetzungen für ihr Vorhaben zu schaffen. Als Planerin erklärte Karen Hansen, die frühzeitige Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange sei bereits erfolgt. Sodann trug sie ihre Planung und die dazu eingegangenen Stellungnahmen vor. Nach Abwägung aller Argumente beschlossen die Gemeindevertreter, den Entwurf des Planes zu billigen.

Die Gemeindevertretung befasste sich auch mit ihrem Bebauungsplan Nr. 3, der im Jahre 1977 beschlossen wurde. Er beinhaltet die rechtliche Möglichkeit, nahe des Naturbads Ladelund einen Zeltplatz sowie ein Gebiet für Wochenendhäuser auszuweisen. In diesen B-Plan einbezogen wurde auch das im nordöstlichen Teil des Plangebietes gelegene Grundstück „Stato 6“, das sowohl im B-Plan 3 als auch im Flächennutzungsplan der Gemeinde Ladelund als „Fläche für die Landwirtschaft“ ausgewiesen ist. Der Grundstückseigentümer möchte den ehemaligen Resthof nunmehr als Wohngebäude mit insgesamt fünf Wohneinheiten – einschließlich der zugehörigen Garagen und Nebenanlagen – nutzen. Nach eingehender Diskussion einigten sich die Gemeindevertreter darauf, den B-Plan Nr. 3 für das Gebiet westliche der Straße „Stato“ und östlich des Naturbades Ladelund teilweise aufheben zu wollen. Es sollen die planungsrechtlichen Möglichkeiten geschaffen werden, das Grundstück „Stato 6“ aus dem Geltungsbereich des B-Planes Nr. 3 herauszunehmen. Die damit verbundenen Kosten wird der Grundstückseigentümer selbst zu tragen haben.

Kai-Uwe Roß berichtete, der Naturbad-, Jugend-, Sport- und Kulturausschuss habe sich mit dem Erlass einer neuen Gebührensatzung für die Nutzung des Bades befasst, die ab der Badesaison 2015 gelten soll. Man habe vorgeschlagen, die Preise für Tages-, Zehner- und Gruppenkarten nicht zu verändern, sämtliche Jahreskarten jedoch teurer anzusetzen. Wer für die neue Saison noch eine Jahreskarte zum bisherigen Preis erwerben wolle, könne dies noch bis zum 30. April 2015 in den Sprechstunden des Bürgermeisters tun, der einen Vorverkauf betreibe. Die Gemeindevertretung akzeptierte die von Ausschuss erarbeitete Regelung einstimmig, genau wie die gleichzeitige Anhebung der Gebühren für die Nutzung des Camping- und Wohnmobilstellplatzes. Ab 2015 soll für einen Stellplatz ein Preis von sieben Euro, für jede Person (bei freiem Eintritt zum Naturbad) drei Euro und für eine Saisonkarte (15. Mai bis 30. September) ein Betrag in Höhe von 230 Euro erhoben werden.

Um ihrer Pflicht nachzukommen, Kinder und Jugendliche an Planungen und Vorhaben, die ihre Interessen berühren, rechtzeitig zu beteiligen, beschloss die Gemeindevertetung, die Mädchen und Jungen künftig per Aushang in der Grundschule, der dänischen Schule, der Sporthalle und im Jugendzentrum rechtzeitig zu informieren, wenn derartige Themen zur Beratung oder Beschlussfassung anstehen. Die Kinder und Jugendlichen sollen auch auf die Möglichkeit hingewiesen werden, schriftliche Anträge, Anfragen oder Vorschläge vorab beim Bürgermeister oder dem jeweils zuständigen Ausschussvorsitzenden einzureichen. Angeregt wurde, eine Jugendeinwohnerversammlung durchzuführen, wie sie am 6. Februar 1999 stattfand.

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erstellt am 26.Mai.2014 | 12:02 Uhr

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