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Klixbüller zufrieden : Gemeinde erreicht die gesteckten Ziele

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Klixbülls Bürgermeister ging beim Neujahrsempfang auf die Themen Breitband, Windkraft und das Konversionsprojekt „Flugplatz“ ein.

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erstellt am 25.Jan.2016 | 10:26 Uhr

Festtagsstimmung in der Gemeinde Klixbüll: Der Einweihung des Dörpscampus folgte nun der Neujahrsempfang. Bürgermeister Werner Schweizer freute sich über ein volles Haus. Das galt auch für Pastor Jens-Uwe Albrecht, der mit der Gemeinde vor dem Empfang einen gutbesuchten Gottesdienst feierte. Den erwartungsfrohen Klixbüllern hatten sich zahlreiche Gäste dazu gesellt – an deren Spitze Lecks frühere Bürgervorsteherin Ruth Gressmann.

Allen Gästen widmete der Bürgermeister herzliche Worte der Begrüßung – und zwar zuerst der Freiwilligen Feuerwehr, der es mithilfe der Nachbarwehren gelang, kürzlich einen Brand im Asylbewerberheim zu löschen. Äußeres Zeichen des Dankes war eine Jahreskarte für das örtliche Schwimmbad. Dem Rück- und Ausblick des Bürgermeisters gingen Darbietungen voran: Eine Kindergruppe der OGS führte einen Tanz auf. Der Gospelchor unter der Leitung von Pastor Albrecht sang. Auftakt der Rede des Bürgermeisters war die Erwähnung der beiden örtlichen Stiftungen. Aus der seit zwei Jahren bestehenden Bürgerstiftung wurden mithilfe einer Reihe von Spendern Einrichtungen und Projekte bedacht. Aus der Siegfried- und Laura-Hansen-Stiftung gingen insgesamt 5000 Euro an notleidende Mitbürger.

Werner Schweizer stellte fest, dass die Gemeinde alle für 2015 gesteckten Ziele erreicht hat. Dazu zählten die Breitbandversorgung, sanierte Wirtschaftswege und der Verkauf von Baugrundstücken. Die Gemeinde sei auch guter Dinge, bei der Neufassung des Regionalplans und Ausweisung von Windeignungsflächen Berücksichtigung zu finden.

Die Einwohner wurden über das Konversionsprojekt Flugplatz informiert. Die „Tennet“ erwarb zehn Hektar Land für den Bau der 380-KV-Leitung. An das Nahwärmenetz sind 71 Häuser sowie mehrere örtliche Einrichtungen angeschlossen. Die Station „Nehmen und Geben“ wurde eröffnet. Die FF Klixbüll-Bosbüll feierte ihr 125-jähriges Bestehen. Fünf Gemeinden schlossen sich zu einer Kirchengemeinde zusammen. Der Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ fand auch bei der Grünen Woche Beachtung.

Aus der Gemeindevertretung nannte der Bürgermeister einige Zahlen. So belaufen sich die Umlagen an das Amt auf 12  000 Euro und an den Kreis auf 31  500 Euro monatlich. Werner Schweizer: „Die Hebesätze der Realsteuern bleiben für 2016 unverändert.“ Nordfriesisches Dauerthema ist das Krankenhaus. Schweizer monierte, dass Ausgleichsmittel für Eingriffe in das Landschaftsbild nicht ausgezahlt werden.

2016 steht zusammen mit Bosbüll die Anschaffung eines neuen Löschfahrzeugs bevor. Entlang der B 199 bis Pulverturm soll eine Abwasserleitung verlegt werden. Für eine Trinkwasserleitung seien die Aufträge vergeben. Die auf dem Flugplatz geplanten 900 Container werden auf Klixbüller Gemeindegebiet stehen. Das Containerdorf soll umzäunt werden.

Für besondere Leistungen und Verdienste verlieh der Bürgermeister goldene und silberne Ehrennadeln der Gemeinde. Goldene Ehrennadeln erhielten Dirk Friedrichsen und die Eheleute Rolf und Monika Käding, silberne Auszeichnungen gab es für Sieghard Radtke und die Mannschaft der Tannenbaumsammler.







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