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Nordfriesland Tageblatt

21. Oktober 2017 | 03:52 Uhr

Gemeinde erhöht Gebühren für den Friedhof

vom

shz.de von
erstellt am 21.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Achtrup | Die Gebühren für den Friedhof werden um 15 Prozent angehoben, um die anfallenden Kosten decken zu können. Das entschied die Gemeindevertretung in der jüngsten Sitzung im Gerätehaus in Lütjenhorn.

Vorsitzender Johann Brodersen teilte aus dem Schul, Kultur- und Sportausschuss mit, es stehe zu befürchten, dass sich bei der erwarteten Zuweisung der Lehrerstunden für die örtliche Grundschule aufgrund gesunkener Schülerzahlen eine Reduzierung ergeben wird. Jedoch hätten Eltern aus der Gemeinde Leck Interesse bekundet, ihre Kinder eventuell in Achtrup einzuschulen.

Als Vorsitzender des Wege- und Umweltausschusses informierte Cay-Erik Geipel über eine Besichtigung der Asphaltwege. Im Namen des Bau- und Planungsausschusses dankte Jörg Windheuser den Mitgliedern der Feuerwehr für ihre Mithilfe bei der Renovierung des Gerätehauses. Für den Kindergartenausschuss gab Vorsitzender Gert Petersen bekannt, dass der Kindergarten Achtrup zurzeit von 43 Kindern besucht wird, von denen 16 zum Schuljahr 2013/14 eingeschult werden. Die Zahl der Neuanmeldungen belaufe sich aktuell auf neun für den Kindergarten und zwei für die Krippe.

Diskutiert wurde auch die jüngste Überprüfung der Spielplätze, bei der in der Straße "Butterblöcke" gravierende Mängel festgestellt wurden. Die Gemeindevertreter folgten dem Vorschlag von Bürgermeisterin Hannelore Schulze, alle maroden Holzgeräte sofort abzubauen, sodass vorerst nur noch die Sandkiste und das Reck erhalten bleiben. Über einen Ersatz soll die neue Gemeindevertretung entscheiden.

Das Projekt "BürgerBus Ladelund" fördert die Gemeinde mit dem Beitritt zum Verein mit einem Jahresbeitrag von 100 Euro. Über zusätzliche Spenden soll bei den jeweiligen Haushaltsberatungen entschieden werden.

An der Ortseinfahrt aus Richtung Leck soll ein durch Spenden finanziertes Geschwindigkeitsmessgerät installiert werden. Bis zum Ende der Sommerferien bleibt die Straßenbeleuchtung abgeschaltet. Die Zeit wird für die Reparatur defekter Lampen und Kabel genutzt.

Die Eröffnungsbilanz beläuft sich auf rund 5 163 000 Euro. Das Eigenkapital (Vermögen abzüglich aller Verbindlichkeiten) umfasst 886 500 Euro in der allgemeinen Rücklage, 730 400 Euro in der Sonderrücklage und 133000 Euro in der Ergebnisrücklage. Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 33,67 Prozent.

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