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Nordfriesland Tageblatt

18. August 2017 | 22:39 Uhr

Niebüll : Gefahrenzone in der Diskussion

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Die Einmündung Gather Landstraße/Rathausstraße/Gotteskoogstraße hat sich zu einem Nadelöhr entwickelt.

Autos, Fußgänger, Radfahrer – und es werden immer mehr. Der Einmündungsbereich Gather Landstraße/Rathausstraße/Gotteskoogstraße hat sich zu einem gefährlichen Knotenpunkt entwickelt. Auf Antrag der SPD-Fraktion hat die Stadtvertretung beschlossen, die Verwaltung den Einmündungsbereichs in baulicher Hinsicht prüfen zu lassen. Ziel soll die Anpassung des Knotenpunktes an die aktuelle Verkehrsverhältnisse und somit die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer sein.

Anfang der 80-er Jahre entschied sich die Stadtvertretung für einen sogenannte Blockdurchbruch zwischen Rathausstraße und Gather Landstraße, um den Straßenverkehr in den damals noch parallel zueinander laufenden Verbindungen zu entlasten. Doch inzwischen hat das Aufkommen zugenommen. Lkw, Busse, Pkw nutzen diese Verbindung immer häufiger, sind nicht nur zahlreicher, sondern auch größer geworden. Der Verkehr kommt regelmäßig vor dem Bahnübergang Gather Landstraße bei geschlossenen Schranken – und sie sind immer häufiger und langanhaltender geschlossen – zum Erliegen. Es kommt zu Rückstaus.

„Als auffälligstes Hindernis mit Gefährdungspotenzial stellt sich die Einschnürung („Nase“) in der Gotteskoogstraße dar“, so SPD-Faktionsvorsitzender Thomas Uerschels. „Begegnungsverkehr zwischen ein- und abbiegenden Fahrzeugen ist nicht möglich, deshalb wird regelmäßig über den Fußweg ausgewichen.“ Die Abkürzung über die enge Gotteskoogstraße wird häufig und gern von Bussen befahren. Sie aber benötigen oft an der Einschnürung die gesamte Fahrbahnbreite, was die übrigen Verkehrsteilnehmer zum gefährlichen Rückwärtsfahren, einer der Hauptunfallursachen an dieser Ecke, veranlasse. Beim Einbiegen in die Gather Landstraße kommen die Bus- und Lkw-Fahrer nicht umhin, die Gegenfahrbahnen mitzunutzen.

Richtig gefährlich wird es zu Tageszeiten, an denen zahllose Fußgänger und Radfahrer die Strecke zusätzlich nutzen. Denn morgens ziehen die Schülerströme vom Bahnhof durch die Rathausstraße, die Uhlebüller Straße und Gotteskoogstraße in Richtung Schulzentrum, mittags in umgekehrter Richtung zurück.

Mit seinem Anliegen findet Thomas Uerschels Gehör. Die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer stehe an erster Stelle, signalisieren die Fraktionen der CDU und des SSW. Bernd Neumann, CDU-Fraktionsvorsitzender, schlägt vor, zur Entzerrung und Entlastung die Busströme komplett aus dem Bereich Gotteskoogstraße herauszuhalten und durch die Hauptstraße über die Brandkuhle umzuleiten. Thomas Uerschels: „Man sollte prüfen, was möglich und was sinnvoll ist.“ Das sei vielleicht mit wenigen Mitteln zu erreichen. „Eine größere Maßnahme ist nicht nötig.“ Bürgermeister Wilfried Bockholt weist noch auf einen anderen Aspekt hin. „Wir haben in der Gotteskoogstraße bis hin zur Uhlebüller Straße seit einem Jahr eine 30-er Zone. Ich glaube, das haben viele noch nicht realisiert.“

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erstellt am 15.Apr.2015 | 08:45 Uhr

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