Gefahr durch riskantes Fußgänger-Verhalten am Bahnübergang

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04. Juli 2014, 12:19 Uhr

Zugführer der Norddeutschen Eisenbahngesellschaft Niebüll (neg) sind des Öfteren einem Herzschlag nahe. Grund dafür sind Schrecksituationen, die sie vom Führerstand aus ihrer Triebwagen an den Stationen Süderlügum und Uphusum verfolgen. Wie neg-Geschäftsführer Ingo Dewald berichtet, wird die für die Durchfahrt des Zuges geschlossene Schranke häufig umlaufen, um auf den Bahnsteig zu gelangen.

Das sei vor allem beim Frühzug Tondern-Niebüll (ab Süderlügum 7.29, ab Uphusum 7.34 Uhr) der Fall. Dem Vernehmen nach wären es vor allem Schüler, erklärte Dewald, der mit der Polizei vereinbart hat, dass künftig häufiger kontrolliert werden soll. Dewald bittet die Eltern, auf die infrage kommenden Schüler einzuwirken.

Gefahr drohe nicht nur zu den Fahrplanzeiten der neg-Züge, sondern auch durch Güterzüge, die an den beiden fraglichen Stationen nicht halten, sondern durchfahren. Der Bußgeldregelsatz liegt bei einem Fehlverhalten an einem Bahnübergang zwischen 240 und 350 Euro.

Ein Fehlverhalten liegt bereits vor, wenn das gelbe/rote Lichtzeichen missachtet wird. Ingo Dewald: „Die Zahl der Fälle hat sich in den vergangenen Wochen und Monaten dramatisch gesteigert.“

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