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Nordfriesland Tageblatt

20. Oktober 2017 | 03:18 Uhr

Für 2014 gut aufgestellt

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Gemeinderat verabschiedet Etat / Gesunde Finanzlage beruht auf hohem Gewerbesteueraufkommen

von
erstellt am 18.Dez.2013 | 00:31 Uhr

Die Gemeinde geht finanziell gesund in das nächste Haushaltsjahr. Das ergab die Beratung für den Etat 2014. Den ordentlichen Erträgen die Aufwendungen gegengerechnet, lassen einen Jahresüberschuss von 32 900 Euro erwarten. Größte Ausgabe 2014 sind Schulkosten in Höhe von 906 900 Euro, gefolgt von Kindergarten- und Krippenkosten (334 000), Bauhof (127 800), Wegeunterhaltung (70 000) und Feuerwehren (69 900 Euro). Auf der Einnahmenseite dominieren die Gewerbesteuer (1,55 Millionen), Einkommensteuer (972 000), Schlüsselzuweisungen (540 000) und die Grundsteuern (409 500 Euro).

„Wer reich wird, kann durch Umlagen auch ärmer werden“, kommentierte Bürgermeister Hauke Christiansen die zu berücksichtigenden Umlagen in Höhe von zwei Millionen Euro. Für den Erwerb und die Erschließung von Bauland, Wegebau, Kauf eines Traktors, Anschaffung von Spielgerät sind Investitionen in Höhe von 1,8 Millionen Euro vorgesehen. Kern der gesunden Finanzlage mit einem Bestand an liquiden Mitteln von 2,8 Millionen Euro ist das hohe Gewerbesteueraufkommen.

Bürgermeister Christiansen berichtete, dass mit dem Baubeginn der 380-KV-Leitung entlang der Westküste 2017 zu rechnen ist. Letzte Fragen zur Trassenführung sollen allerdings noch an einem runden Tisch mit betroffenen Anliegern geklärt werden. Nach dem Bau der Leitung soll es möglich sein, den in der Region erzeugten Windstrom ohne Einschränkungen abzuleiten. Das können jetzt bereits mehrere heimische Windparks nach Fertigstellung einer Umspannstation in Wegacker.

Die Ansiedlung eines Gewerbebetriebs in der Nähe des Betonwerks ist nicht zustande gekommen. Auf Beschluss der Gemeindevertretung soll die geltende Ortsgestaltungssatzung durch eine Neufassung ersetzt werden. Die schützenswerten A-Bereiche (erhaltenswerte Bausubstanz) bleiben davon unberührt. Hingegen sollen die „B-Bereiche“ ersatzlos gestrichen werden und somit eine liberalere Baugestaltung möglich sein. Eine neunte Änderung des lächennutzungsplans ist nach längerer Beratung beschlossene Sache. Planungsziel ist die Schaffung von Voraussetzungen für den Bau von Windmühlen nahe der Lecker Au mit einer Gesamthöhe bis zu 150 Metern.

Der Schulkostenbeitrag, den die Nachbargemeinden Stedesand und Dagebüll für die beiden örtlichen Grundschulen zu zahlen haben, wurde (ohne Investitionskostenzuschuss) auf 1388,65 Euro festgesetzt.

Die von den Eltern zu zahlenden Beiträge betragen für den Regelkindergarten 100 Euro. Für die Krippe wurden der Familienbeitrag auf 140 und der „reine“ Krippenbeitrag auf 170 Euro monatlich festgesetzt.

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