Trachtentag 2008 : Fröhliches Stelldichein traditionell gekleideter Tänzer

Wehende Röcke, bedeckte Häupter: Die Trachten bieten Blickfang noch und nöcher. Fotos: dew
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Wehende Röcke, bedeckte Häupter: Die Trachten bieten Blickfang noch und nöcher. Fotos: dew

130 Tänzerinnen und Tänzer zeigten Ausschnitte aus ihrem Repertoire. Der Nordfriesische Verein hatte nach Fahretoft eingeladen.

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09. Juli 2008, 08:55 Uhr

Fahretoft | "Was für ein herrliches Bild", schwärmte eine Dagebüller Urlauberin angesichts des bunten Treibens im Festzelt in Fahretoft. Dorthin hatte der Nordfriesische Verein im Rahmen der Kulturtage zum Trachtentag 2008 gerufen. Unter dem Kommando von Ute Fahrenburg zeigen 130 Tänzerinnen und Tänzer aus neun Trachtengruppen und Friesenvereinen in großen Kreisen und einzeln in der Gruppe Ausschnitte aus ihrem Programm.

Bewundert wurden nicht nur das tänzerische Können und die teilweise schwierigen Tänze mit illustren Namen, sondern auch die Trachten, die jede für sich ihre eigene Geschichte und Bedeutung haben. Die Föhrer Trachten gaben Auskunft über Familienstand, Wohlstand und berufliches Milieu und symbolisierten christlichen Glauben, verbunden mit Liebe und Hoffung. Von der Sylter Originaltracht wurde über deren "wunderbare Rettung" aus einem zugenähten Sack berichtet, der auf einem Morsumer Dachboden gefunden wurde. Allein vier der Sylter Trachten - von der Kapitänsfrau bis zur blauen Tracht aus den Zwanzigern/Dreißigern - waren in Fahretoft vertreten. Trachten von Schobüll bis zu Christl Ibsens Wiedinghardern vervollständigten das farbenfrohe Bild.

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