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In Planung : Frischluft-Fitness für alle Altersklassen

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Der Seniorenbeirat der Gemeinde Leck macht sich für einen Mehrgenerationenplatz stark. Vorbild ist Viöl.

shz.de von
erstellt am 15.Aug.2014 | 05:45 Uhr

Sie heißen „Twister“, „Leg Swing“ oder „Bike & Stepper“ – und sollen die Lecker auf Trab bringen. Gemeinsam mit dem Beirat für Menschen mit Behinderung hat der Seniorenbeirat der Gemeinde einen Antrag für einen Mehrgenerationenplatz formuliert. Sechs stabile Sportgeräte, an denen auch Menschen über 60 Jahre Bauch, Beine, Po sowie Koordination und Beweglichkeit trainieren können, und das alles draußen – für diese Idee hofft Jochen Michael Kleiber vom Seniorenbeirat auf die Unterstützung der Gemeindevertreter.

„Es handelt sich um neuartige Fitness-Geräte, sie sind speziell dafür entwickelt, dem Menschen mit Verlangen nach Bewegung und frischer Luft nahezu ohne Altersbegrenzung nachzukommen“, hat Kleiber in seinem Antrag formuliert. Und er weiß, wovon er spricht: Bei der Eröffnung einer ganz ähnlichen Anlage in Viöl hat er sich ein Bild gemacht und auch das eine oder andere Gerät ausprobiert. „Diese Anlagen steigern das soziale Miteinander, die Kommunikation und das Wohlbefinden“, ist sich Kleiber sicher. Denn nicht nur Senioren oder Menschen mit Behinderungen sieht er zusammenkommen, sondern im Idealfall einen Treffpunkt, an dem sich auch Familien mit Kindern gerne aufhalten, wenn man die Rahmenbedingungen wie Sitzgelegenheiten oder ähnliches schafft.

Einen Ort hat sich der Antragsteller auch schon ausgeguckt: „Ein Ort wie das alte Freibad ist wie geschaffen dafür.“ Morgens könnten Schwimmer vor oder nach dem Wassertraining Übungen an den fest verankerten Geräten machen, Sportler könnten sich aufwärmen, nicht nur der Sportplatz, auch der geplante Wohnmobilstellplatz sei in der Nähe – der Mehrgenerationenplatz könne für Körperertüchtigung nach langen Fahrten genauso wie für Gäste der Nordsee-Akademie attraktiv sein, sagt Kleiber. „Das ist die Weiterentwicklung des Trimm-Dich-Pfads“, nur zentraler und nicht so unfallgefährlich.

Die Kosten veranschlagt der Seniorenbeiratsvorsitzende mit 18 000 bis 20 000 Euro, Bodenanker und Befestigungsmaterial inklusive. „Diese Anlagen gibt es auf Mallorca oder Gran Canaria an jedem besseren Hotel, und die werden gut angenommen“, berichtet Kleiber. Und auch im nicht so weit entfernten Viöl werde die Anlage frequentiert. Vandalismus-Sorgen hat der Antragsteller nicht: „Die Dinger kriegt man nicht kaputt.“

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