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Nordfriesland Tageblatt

12. Dezember 2017 | 20:54 Uhr

Konzert : Friesischer Britpop

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Gleich drei norddeutsche Musikgruppen präsentierte der Charlottenhof am Wochenende

shz.de von
erstellt am 03.Sep.2013 | 00:35 Uhr

Mit drei Newcomer-Bands wurde am Sonnabend das zehnjährige Jubiläum des Freiwilligen Kulturellen Jahres (FKJ) im Charlottenhof gefeiert. Ein toller musikalischer Abend, der eindeutig mehr Publikum verdient hätte. Drei klasse Gruppen zum günstigen Tarif – mehr ging eigentlich nicht.

Die Überraschung des Abends war die junge, zehnköpfige Band „What the funk!“ aus Flensburg beziehungsweise Kiel. Ambitionierte Musikstudenten, absolut energiegeladen. Der Name war Programm, Funk stand obenan. Gesanglich eine Granate und optischer Mittelpunkt, Katharina Carlsen, eine Schülerin, die es verstand, knisternde Las-Vegas-Atmosphäre zu verbreiten. Bandleader Jonas Siewertsen hatte die Klassiker von „Power of Tower“ und „Earth, wind und fire“ perfekt arrangiert, sodass jeder der Musiker zum Zuge kam.

Ein klasse Sound, ein Feuerwerk von Trompete, Alt-, Tenor- und Bariton-Sax als Brass-Section sowie der einsatzfreudigen Rhythmusgruppe bestehend aus Keyboards, Gitarre, Bass und Drums. Schon bekannt in der Region ist „Land in Sicht“; die vier Nordfriesen-Jungs aus Niebüll und Umgebung. Poul Jacobsen (Rhythmusgitarre/Vocal), Henning Bahnsen (Leadgitarre/Backing Vocal), Nico Petersen (Bass/Backing Vocal) und Frithjof Vogelsang (Schlagzeug) werden immer besser, immer sicherer. Die eigenen, von Poul Jacobsen geschriebenen deutschsprachigen Songs beschreiben persönliche Dramen und Erlebnisse, das Ganze eingebettet in einen eigenen rasanten Musikstil, der in die Beine ging. Die Band wird ihren Weg gehen, keine Frage.

Last but not least trat die Gruppe „Roast Apple“ auf – Britpop a la Nordfriesland. Die vier Jungs sind auf der Marsch ebenfalls nicht unbekannt und haben auch bereits überregionale Erfolge. Ob Disco-Rhythmen und Indiegitarren, Franz Ferdinand oder Oasis – alles war „immer mit dem gewissen Roast Apple Sound verfeinert“. Trotz der wenigen Zuschauer ein durchaus gelungener Abend.

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