zur Navigation springen

Nordsee Akademie Leck : Förderer agieren im Hintergrund

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Unter dem Vorsitz von Dr. Sönke-Peter Nehlsen plant die Fördergemeinschaft neue Investitionen für die Nordsee-Akademie.

von
erstellt am 12.Mär.2016 | 06:00 Uhr

„Die Nordsee-Akademie ist nicht nur ein Schmuckstück für Leck und eine Perle für die gesamte Region, sie ist ein bedeutsamer Wirtschaftsfaktor für den Ort“, sagte Dr. Sönke-Peter Nehlsen. National, ja gar international sei die Bildungseinrichtung mit ihren mehr als 16  000 Seminarteilnehmern pro Jahr bekannt. „Wir kümmern uns um die Belange der Akademie und erfüllen ihr gern ein paar Wünsche“, erklärte der Vorsitzende die Aufgabe der Fördergemeinschaft.

Mehr als 150 Mitglieder unterstützen zurzeit durch ihren Beitrag und durch Spenden die Arbeit der Nordsee-Akademie. Auf der Generalversammlung der Fördergemeinschaft wurde deutlich, dass der Verein eher im Stillen agiert. Dr. Nehlsen erinnerte an die Teilnahme an verschiedenen Veranstaltungen, vorrangig aber an finanzielle Zuwendungen. Weil die Akademie in 2014 einen „spürbaren Betrag“ zu einer Computeranlage erhalten hatte, fiel dieser im vorigen Jahr etwas bescheidener aus. Vor allem wurden erneut zwei Stipendien für den Internationalen Sommerkurs gesponsert. Jetzt überreichte der Vorsitzende ein neues Schild mit dem Seepferdchen-Logo, das an der Flensburger Straße auf die Bildungseinrichtung hinweisen soll. „Einige andere Anschaffungen sind bereits im Gespräch“, versprach Dr. Nehlsen. Das wird sich die Fördergemeinschaft leisten können, wie Schatzmeister Emil Ohlsen offenlegte.

Bei den Wahlen wurde Dr. Sönke-Peter Nehlsen in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt. Seine neue Stellvertreterin heißt Marion Menzdorf-Matthiesen, Emil Ohlsen bleibt Schatzmeister und Anne Austrup Beisitzerin. Werner Matthiesen ließ sich zum neuen Beisitzer wählen.

Akademieleiter Oke Sibbersen informierte über die Situation der Bildungseinrichtung: „Die Nordsee-Akademie hat sich weiter profiliert als ein Bildungszentrum im ländlichen Raum. Diese Einrichtung ist nach wie vor ein bildungspolitisch unverzichtbarer Ort an der Westküste der deutsch-dänischen Grenzregion und darüber hinaus ein starker Partner im „Bildungsverbund des Grenzvereins.“ Zudem sei die Akademie seit einem Jahr Kulturknotenpunkt Nordfriesland/Nordschleswig. „Wir stellen uns der Aufgabe, unter anderem Angebotsstrukturen sinnvoll untereinander und mit den großen Zentren zu vernetzen“, meinte Oke Sibbersen. Als einen weiteren, wichtigen Schritt in der grenzübergreifenden Zusammenarbeit nannte er die Zukunftswerkstatt „JungzuSammen“, den deutsch-dänischen Jugendtreff mit rund 50 Teilnehmern dies- und jenseits der Landesgrenze. Neben Gast- und Kooperationsseminaren seien es besonders die eigenen Seminare wie beispielsweise die zahlreichen kommunal- und regionalpolitischen Seminare, die die Akademie in die öffentliche Aufmerksamkeit rückten, betonte Sibbersen. Die aktuelle Buchungssituation bezeichnete er als normal, doch: „Wir leiden unter der Langzeit-Erkrankung einer Dozentin.“ Mit 1,75 Planstellen im Leitungs- und Dozentenbereich habe man Anstrengungen, den Seminar- und Arbeitsbetrieb aufrecht zu erhalten: „Aussichten für die kommenden Jahre zu erarbeiten sind in dieser Situation nicht leistbar.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen