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Nordfriesland Tageblatt

18. Oktober 2017 | 18:41 Uhr

Flagge zeigen gegen Fracking

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Am 19. Oktober werden weltweite Aktionen gegen Fracking ausgerufen / Auch in Dagebüll demonstriert eine Bürgerinitiative

shz.de von
erstellt am 16.Okt.2013 | 00:31 Uhr

Die Bürgerinitiative „Stoppt das CO2-Endlager “ setzt sich vehement für das Frackingverbot ein. Als Auftakt zum globalen Anti-Fracking-Tag wird die Regionalgruppe Leck und Umgebung am Freitag, 18. Oktober, um 16 Uhr am Rathaus die „CO2-Flagge“ hissen. Es wird außerdem über den heutigen Stand zum Thema Fracking in Schleswig-Holstein informiert. Die Bürger sind eingeladen, solidarisch an der Aktion teilzunehmen. Am Sonnabend, 19. Oktober, wird der weltweite Anti-Fracking-Tag mit Mahnwache und Infostand zwischen 10 und 16 Uhr an der Dagebüller Mole begangen. Um 12 Uhr startet die Aktion „Rote Hände“ gegen Fracking. Die rund 50 Bürgerinitiativen in Deutschland demonstrieren gegen die Fracking-Methode, mit der Erdgas und Erdöl aus unkonventionellen Lagerstätten gefördert werden sollen. Durch hohen Druck wird Wasser, vermischt mit Chemikalien, ins Gestein gepresst. Die entstandenen Gesteinsrisse werden mit sogenannten Stützmitteln (zum Beispiel Quarzsand) für die Förderung offen gehalten. Die chemischen Zusätze und unkontrolliert aufsteigendes Gas seien eine Gefahr für die Umwelt, insbesondere für das Grund- und Trinkwasser, kritisieren die Gegner. Jeder einzelne Fracking-Vorgang verbrauche zudem zwischen 10 und 50 Millionen Liter Wasser.

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