Filmclub präsentiert Western-Film um deutsche Goldschürfer

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05. November 2013, 00:32 Uhr

Der Filmclub Niebüll empfiehlt den Film „Gold“ am Mittwoch, 6. November, ab 20 Uhr in Ecks Kino in Niebüll. Der Film handelt von einer Gruppe deutscher Auswanderer, die sich im Jahr 1898 auf den 1500 Kilometer langen Weg durch den kanadischen Norden macht, um am Klondike-River Gold zu finden. Ihr Ziel: die Goldgräberstadt Dawson. Dem zwielichtigen Leiter des Trecks, Wilhelm Laser (Peter Kurth), zahlen sie dafür eine stattliche Summe. Mit von der Partie sind unter anderem die allein reisende Emily Meyer (Nina Hoss), der undurchsichtige Carl Böhmer (Marko Mandic) und der Handwerker Rossmann(Lars Rudolph).

Der deutsche Regisseur Thomas Arslan reduziert in seinem Film „Gold“ (2013) das Western-Genre auf minimale Strukturen.

Der Film lebt weniger von äußerer Spannung als vielmehr von der glänzend vermittelten Atmosphäre: schleppendes Vorankommen, unheimliche und seltsame Stille der trostlosen Landschaft – staubige Schotterwege, ausgedünnte Wälder, karge Wildnis.

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