Filmclub Niebüll: „The Cut“ erzählt Völkermord an den Armeniern

Der Schmied Nazaret (Tahar Rahim) ist auf der Flucht.
Der Schmied Nazaret (Tahar Rahim) ist auf der Flucht.

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30. Januar 2015, 12:36 Uhr

Der Filmclub Niebüll rät zu dem Besuch es Filmes „The Cut“ am Mittwoch 4. Februar, um 20 Uhr in Ecks Kino.

In Fatih Akins Film „The Cut“ (2014) geht es um den Völkermord an den Armeniern. Der Film ist der dritte Teil der Trilogie Liebe, Tod und Teufel, die 2004 mit „Gegen die Wand“ begann und 2007 mit „Auf der anderen Seite“ fortgesetzt wurde.
Am Beispiel der armenischen Familie Nazaret zeigt er das grausame Vorgehen der Türken gegen das armenische Volk in den Jahren 1915 bis 1916, dem bis zu anderthalb Millionen christlicher Armenier zum Opfer fielen. Der Schmied Nazaret (Tahar Rahim) lebt mit seiner Frau Rakel (Hindi Zahra) und seinen Zwillingstöchtern Arsinée (Zein Fakhoury) und Lucinée (D na Fakhoury) und weiteren Verwandten in der Kleinstadt Mardin. Sie sind Christen. Die Familie wird von Türken überfallen und brutal auseinandergerissen. Nazaret überlebt ein Massaker und unvorstellbare Strapazen auf seiner Flucht. Als er erfährt, dass seine Töchter überlebt haben, begibt er sich auf die Suche nach ihnen. Die Spur führt über die Wüste, Flüchtlingslager, nach Kuba, Minnesota, und schließlich nach North Dakota. Fernsehbilder von der Gewalt zwischen Türken und Kurden, von dem Vorgehen der Terrorarmee IS gegen Andersgläubige, die der Zuschauer zur Zeit im Kopf hat verdeutlichen die verheerende Aktualität dieses Films. 

Am Mittwoch 4.Februar 2015, 20 Uhr wird der Film in Ecks Kino in Niebüll gezeigt.





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