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Feuerwehr: Verwaltung statt aktiver Dienst möglich

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Auf der Sitzung des Feuerwehrausschusses berichtete Niebülls Gemeindewehrführer Uwe Mussack über die Einsätze im Jahr 2016 (21 Einsätze) mit einigen speziellen Aufgaben. So war ein Flächenbrand in Langstoft zu löschen, in Leck musste Amtshilfe bei einem Großbrand geleistet werden, in Süderlügum kam die Rettungsleiter bei einem Hubsteiger zum Einsatz. „Personell sind wir gut gerüstet“, betonte der Wehrführer. 84 Aktive und 31 Jugendliche stünden bereit; in Langstoft ist die Lage mit 35 Kameraden ebenso positiv.

Neu ist, dass nun nach Änderung des Brandschutzgesetzes auch Mitglieder geworben werden können, die nicht unbedingt an die Spritze möchten. „Wir nehmen Bürger auf, die zum Beispiel in der Verwaltung – wie Kassen- oder Schriftführung – aktiv werden möchten“, so Mussack. Auf diesem Wege seien jetzt auch die Spieler der Kasperbühne mitversichert. Feuerwehrintern heißt es hingegen, Geduld zu bewahren: Der neue Mannschaftstransportwagen für die Feuerwehr-Jugend soll nach mehreren Termin-Verschiebungen nun im Mai kommen. Auch beim Digitalfunk lautet die Devise abwarten. Die neuen „Handfunken“ kommen erst 2017. Bis dahin läuft der Funkverkehr auch auf analogem Wege, da nicht gesichert ist, wie weit der Digitalfunk innerhalb von Gebäuden funktioniert. „Grundsätzlich haben wir aber gute Erfahrungen gemacht“, meinte der Wehrführer zum Thema Digitalfunk. Zudem würden die Feuerwehrleute per Schulung auf den neuesten Stand gebracht.

Hendrik Schwind-Hansen, Vorsitzender des Feuerwehrausschusses, vereidigte mit Felix Pfeiler ein neues stellvertretendes bürgerliches Mitglied. Schwind-Hansen hakte zudem beim dreimaligen Einsatz zum Retter (Rettungsschiff) nach Dagebüll nach: „Hat das etwas mit der Situation am Wyker Klinikum zu tun?“ Felix Pfeiffer und Uwe Mussack konnten die Frage verneinen.

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erstellt am 14.Apr.2016 | 12:54 Uhr

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