Festliches Willkommen für die neuen „Wölflinge“

Die Pfadfinder gestalteten einen lebendigen Gottesdienst mit.
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Die Pfadfinder gestalteten einen lebendigen Gottesdienst mit.

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14. Juli 2015, 15:33 Uhr

„Stockbrot – Brotvermehrung – Brot des Lebens: unglaublich wunderbar“, so lautete das Thema des Gottesdienstes, den die Jugendlichen des Stammes der Ladelunder „St. Petri-Pfadfinder“ in einer Waldschneise am Karlumer Berg (scherzhaft „Dom zu Monte Carlum“ genannt) feierten. In Anwesenheit vieler Eltern, Freunde und Einwohner ihres Kirchspiels wurden acht „Wölflinge“ aufgenommen: Lilith Batzlaff, Piet Friedrichsen, Imke Hansen, Ove Hansen, Imke Hansen, Jamie-Lie König, Alina Nissen und Alina Petersen. Sie alle legten im Rahmen der Feierstunde offiziell ihr „Pfadfinderversprechen“ ab, das unter anderem umfasst, jedem Menschen Respekt entgegenzubringen und jeden Tag eine gute Tat vollbringen zu wollen.

Gestaltet wurde der Gottesdienst sowohl von Pastor Hans-Joachim Stuck als auch zu einem erheblichen Teil von den Jugendlichen selbst. Für eine stilvolle und klangschöne musikalische Ausschmückung des Festaktes sorgte der durch Dr. Ilse Prechel wiederbelebte, von Mirko March geleitete Posaunenchor St. Petri, der sich in bläserischer Hochform präsentierte.

In seiner Predigt befasste sich Pastor Stuck zur Hauptsache mit der in der Bibel überlieferten Geschichte vom „Wunder der Speisung der 5000 Menschen und Vermehrung der Brote“. Diesen biblischen Bericht hatten die Pfadfinder zuvor als improvisiertes Spiel sehr lebendig vorgetragen. „Wir müssen uns hineinlesen, hineindenken und hineinfühlen in diese Geschichte, ja ein Teil von ihr werden,“ so sagte der Prediger, „damit wir begreifen: Sie ist für uns als eine Art Lebensmittel geschrieben worden, damit wir Kraft bekommen für die Bewältigung unseres Alltags. Denn wir brauchen solche Geschichten, damit wir in unserem wackeligen Glauben etwas haben, an das wir uns festhalten können.“ Die Pfadfinder verteilten unter den Gottesdienstteilnehmern Stücke eines selbstgebackenen Brotes, was darauf hinweisen sollte: Es ist genug für alle da.

Kurz darauf erhoben alle Stammesangehören die linke Hand zum Pfadfindergruß, bevor die Wölflinge ihr Pfadfinderversprechen abgaben. Dieses sagte – vereinfacht formuliert – aus: „Ich will meine Mitmenschen so behandeln, wie ich es mir selbst von ihnen wünsche.“

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