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Zeugen gesucht : Exhibitionist an Bushaltestelle: Schülerin erstattet Strafanzeige

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Ein Unbekannter masturbiert in Klixbüll vor den Augen einer 16-Jährigen. Die Polizei rät, in solchen Fällen sofort 110 zu wählen.

shz.de von
erstellt am 05.Nov.2014 | 11:33 Uhr

Ein Exhibitionist hat sich in Klixbüll an einer Bushaltestelle vor einer Schülerin entblößt – die Beamten der Kriminalpolizei Niebüll suchen nun nach Hinweisgebern und Zeugen, die sachdienliche Angaben zur Tat und zum Tatverdächtigen machen können.

Der Vorfall ereignete sich am Donnerstagmittag, 30. Oktober, gegen 13 Uhr. Wie die Polizei erst jetzt mitteilte, befriedigte sich ein Unbekannter vor einer 16-jährigen Schülerin selbst, und zwar an der Bushaltestelle an der Hauptstraße/B 199. Das Mädchen war dort auf dem Heimweg von der Schule aus einem Bus gestiegen. Die 16-Jährige setzte ihren Weg fort und wurde dabei noch kurz vom Tatverdächtigen auf einem Fahrrad verfolgt, bis dieser schließlich abließ und davonfuhr. Die Schülerin erstattete Strafanzeige. Ein Ermittlungsverfahren wegen exhibitionistischer Handlungen wurde eingeleitet.

Der Radfahrer wird wie folgt beschrieben: männlich, zirka 40 bis 50 Jahre alt, 170 bis 185 Zentimeter groß, kurze grau-melierte Haare, grau-melierter Dreitagebart, Brillenträger, helle Hautfarbe, schwarzer langer Mantel, auffällige lilafarbene Umhängetasche. Zeugen und Hinweisgeber melden sich bitte unter der Telefonnummer 04661/40110.

„Eine gute Täterbeschreibung ist für uns Gold wert, auch Angaben wie Fluchtrichtung und Ähnliches“, sagt Markus Langenkämper, Sprecher der Polizeidirektion Flensburg. Es sei richtig und vorbildlich, dass die 16-Jährige Strafanzeige erstattet habe.

Keinesfalls sollten Betroffene laut Langenkämper bei einer Konfrontation mit einem Exhibitionisten stehen bleiben und sich das Ganze anschauen, sondern weitergehen und wenn möglich den Kontakt zu Unbeteiligten suchen. „Wirksam ist es auch, sofort das Handy zu zücken und gleich die 110 zu wählen, nicht erst die Telefonnummer der örtlichen Polizei heraussuchen“, rät der Polizeisprecher.

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