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Europäisches Miteinander: Besuch aus Litauen und Polen

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

von
erstellt am 06.Jun.2016 | 09:46 Uhr

Erstmals reisten Gäste aus den Partnergemeinden Birstonas (Litauen) und Boleslawowo (Polen) zu einem gemeinsamen Treffen nach Leck. „Das Gefühl bei den ersten Kontakten ging unter die Haut“, sagte Andreas Eschenburg, der mit Helmut Stauss zur „Transportgruppe Litauen“ gehörte. Alle seien ohne Hemmschwellen aufeinander zugegangen.

Die insgesamt rund 15 aktiven Mitglieder der Transportgruppe initiierten und organisierten die Begegnung von Menschen aus drei Nationen. Sechs Litauer packten am Mittwoch vergangener Woche ihre Koffer in den privaten Unterkünften aus. Nach erholsamen Schlaf erkundeten sie den Stollberg, die Hamburger Hallig und fühlten das Watt unter ihren Füßen. Acht Leute aus Polen trudelten am Donnerstag ein, darunter der Direktor der Landwirtschaftlichen Schule in Boleslawowo, Alfred Portée. Ein Empfang im Rathaus und ein gemeinsames Frühstück mit Bürgermeister Andreas Deidert standen ebenso auf dem Programm wie eine Exkursion nach Glücksburg und eine Schlossbesichtigung. Das dänische Clubhaus durfte zum gemütlichen Beisammensein genutzt werden, bei der „Oldie-Nacht“ im Augarten wurde gefeiert. Die Gäste und Gastgeber schipperten außerdem zur Insel Föhr, fuhren nach Röm und Ribe. Bei dieser Gelegenheit verabschiedeten sich am Sonntag die Litauer und flogen von Billund Richtung Heimat. Gestern sagten schließlich auch die polnischen Freunde „Adieu“.

„Es war eine super Idee, dass Menschen aus drei verschiedenen Ländern den Kontakt knüpfen“, zog Alfred Portée Bilanz. „Es ist gut, dass die Deutschen damit angefangen haben.“ Sein Dank galt der Transportgruppe, und er versprach: „Wir werden unsere Erfahrungen und Ideen für eine weitere Zusammenarbeit einbringen. Ich denke, das nächste Mal treffen wir uns alle auf halbem Weg nach Litauen, in Boleslawowo“. Die Begeisterung aller Beteiligten über diese Begegnung war jederzeit zu spüren. Berührungsängste gab es keine, kommuniziert wurde mittels Dolmetscher, manchmal in englischer Sprache, notfalls mit Händen und Füßen.

Schriftlich hielt das Erlebte unter anderem der Korrespondent von der polnischen Tageszeitung „Gareta Polska“, Sebastian Dadaczynski, fest. Er schwärmte von dem Projekt und sagte: „Wir alle sind Europa und müssen zusammenhalten!“

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