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Nordfriesland Tageblatt

18. Dezember 2017 | 06:43 Uhr

Bosbüll : Es kommt Geld in die Kasse

vom

Gemeinde rechnet mit höheren Gewerbesteuer-Einnahmen.

shz.de von
erstellt am 23.Mai.2013 | 08:03 Uhr

Bosbüll | Auch die 22. und letzte Bosbüller Gemeinderatssitzung in der demnächst endenden Legislaturperiode verlief in einem gewohnt freundlichen Miteinander. Bürgermeister Ingo Böhm dankte den Gemeindevertretern für ihre konstruktive Mitarbeit und verabschiedete Antje Steensen und Rüdiger Romanovski, die sich nicht wieder zur Wahl stellen werden, mit Blumen und Urkunden.

Im Laufe der Einwohnerfragestunde wurde ein Geländer an der Treppe zum Grundstück vor dem Gemeindehaus vorgeschlagen. Es wird in Kürze angebracht. Auch die Unebenheiten auf dem Fußballplatz werden, wie gewünscht, beseitigt.

Bürgermeister Ingo Böhm erwähnte die positive Entwicklung der Gewerbesteuereinnahmen, die von angedacht 110 000 Euro im Haushaltsansatz 2013 auf das Dreifache nach oben korrigiert werden können; Tendenz bleibend für die nächsten Jahre.

Ausführlich diskutiert wurde die Stellungnahme aus der Staatskanzlei zur Bauleitplanung in Bosbüll. Zwei Flächen im Innenbereich sollen überplant werden. Ingo Böhm: "Bevor wir aber in ein langwieriges Planungsverfahren einsteigen, müssen Fachleute eine Bewertung der Flächen vornehmen."

Um die Ausbaubeiträge bezüglich der Dorfstraße ging es dann. "Es gibt einen Kriterienkatalog mit Richtlinien für Anliegerbeiträge", erklärte der Bürgermeister. Wird eine reine Anliegerstraße ausgebaut, entfallen 85 Prozent der Kosten auf die Anlieger. Bei einer Durchgangsstraße liegen die Kosten niedriger. Böhm wird sich erkundigen, wie die Bewertung der Dorfstraße aussieht.

Die Wegeschau im Dorf am 25. April hat gezeigt, wie schlimm der lange harte Winter zugeschlagen hat. "Wir werden alles machen was nötig ist", sicherte Bürgermeister Böhm zu.

Der erste Bauabschnitt für Breitband ist finanziert und in vollem Gange. Für den zweiten Bauabschnitt verlangten die Banken ein Eigenkapital in Höhe von 40 Prozent. Momentan würden die Mittel eingeworben. "Erst wenn alles in trockenen Tüchern liegt wird eine Informationsversammlung für die Einwohner einberufen", so Böhm. Er zeigte sich zuversichtlich: "Wir stehen in diesem Jahr auf der Liste, und wenn ich persönlich von Haus zu Haus gehen muss, wir werden angeschlossen."

Der Bürgermeister bestätigte, dass das Teilstück der B5 zwischen Klixbüll und Niebüll definitiv am 21. Juni in Betrieb genommen wird. Man habe ihm ferner zugesagt, dass die gesamte Umleitungsstrecke vom Bund von Grund auf saniert wird - und zwar zeitnah. Auch die Dorfstraße in Bosbüll ist von den Umleitungsschäden betroffen.

Auch für Bosbüll liegt die Bilanzsumme per 1. Januar 2012 vor. Sie beläuft sich in Aktiva und Passiva auf 531 268 Euro mit einer Eigenkapitalquote von 44,7 Prozent.

Auf die Schöffenliste für die Jahre 2014 bis 2018 setzt die Gemeinde Bosbüll Werner Preuß.

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