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Zeugen gesucht : Erschlagene Dalmatiner-Hündin in Niebüll gefunden

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Eine Spaziergängerin entdeckt im Legerader Wald eine tote Dalmatiner-Hündin: Vermutlich wurde das Tier erschlagen.

shz.de von
erstellt am 27.Dez.2013 | 16:26 Uhr

Niebüll | Eine grausige Entdeckung machte eine Spaziergängerin am Nachmittag des 24. Dezembers: Als sie mit ihren Hunden auf dem River Walk am Legerader Wald entlangging, bemerkte sie eine große Blutlache. Die Spur führte sie zu einer toten Dalmatiner-Mix-Hündin. „Das Tier hatte ein großes Loch am Hinterkopf. Wahrscheinlich wurde mit einem Hammer der Schädel eingeschlagen und die Hündin dann sterbend zurückgelassen“, vermutet die Spaziergängerin.

Die Verletzungen der Schädeldecke seien dem Tier mit einem spitzen Gegenstand gewaltsam zugefügt worden, bestätigte der Niebüller Tierarzt Dr. Dieter Würz, der die tote Hündin untersucht hat. „Es liegt nahe, dass jemand das Tier loswerden wollte. Es ist gruselig, wozu manche Menschen fähig sind“, so Dr. Würz weiter. Die Polizei hat den Fall aufgenommen und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. „Sollte es so sein, dass jemand das Tier absichtlich getötet hat, handelt es sich um einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz“, hieß es gestern von Seiten der Polizei. Die Halterin habe sich inzwischen gemeldet. Hinweise nimmt die Polizei in Niebüll unter Telefon 04661/40110 entgegen.

„Eine derartige Tat muss Konsequenzen haben“, sagt die Spaziergängerin, die das tote Tier gefunden hat. Sie hat den Vorfall über die Online-Plattform Facebook verbreitet, um möglichst viele Hinweise zu erwirken. Privatleute haben eine Belohnung auf die Ergreifung des Täters ausgeschrieben.

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