Dit än dåt : Erinnerungsstücke

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Heute in unserer Rubrik Friesenschnack: „Wenn ich mal sterbe, dann soll die Gläser meine Friseurin haben“.

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21. Juni 2014, 10:00 Uhr

Die Geschichte ist 20 Jahre her, eine Lesern aus Leck erinnert sich aber immer gern an sie: Die Anruferin ist Friseurin und hatte jahrelang eine ältere Frau als Kundin, Betreiberin einer Gastwirtschaft in Leck, die zweimal in der Woche zum Haareaufstecken kam. „Es war eine kleine, alte Dame – richtig süß“, so die Leserin. Eines Tages aber kam die Stammkundin nicht mehr, worüber sich die Friseurin wunderte. Etwas später jedoch klingelte es bei der Leserin an der Haustür. Die Tochter der Kundin berichtete vom Tod der Mutter und überreichte Weingläser. „Wenn ich mal sterbe, dann soll die Gläser meine Friseurin haben“ – hatte die Dame zu ihrer Tochter gesagt, die diesen Wunsch erfüllte. „Ich benutze die Weingläser heute noch und denke gern an die Kundin mit der Aufsteckfrisur zurück.“

Friesenschnack-Hotline: 04661/96971341

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