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Erfreuliches Ergebnis: Jahresüberschuss weit höher als geplant

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Bürgermeister Uwe Matthiesen verärgert über Äußerungen zu Achtrups Zukunft / Jahresüberschuss der Gemeinde ist höher als erwartet

shz.de von
erstellt am 13.Okt.2014 | 11:02 Uhr

Eine lange Liste von Themen stand auf der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung in Achtrup an. Zum Sachstand des Fernwärmenetzes Achtrup teilte Bürgermeister Uwe Matthiesen mit, es seien bereits 1200 Meter Wärmeleitungen verlegt worden. Mit der Inbetriebnahme sei für die ersten Haushalte Anfang 2015 zu rechnen. Auch die Altenwohnungen würden an das Wärmenetz angeschlossen. Die Suche nach dem Fehler aufgrund dessen zur Zeit nicht an allen Straßenlaternen Strom ankomme, laufe auf vollen Touren.

Einstimmig beschloss die Gemeindevertretung eine als Entwurf vorgelegte Friedhofssatzung, die auch eine neue Grabmals- und Bepflanzungssatzung einbezieht. Sie ist im Vergleich zu der bislang gültigen Regelung der Gestaltung der Gräber weniger restriktiv und ermöglicht auch Bestattungen in einem Urnengrab mit Pflanzfläche. Für ein Urnengemeinschaftsgrab mit zentraler Namensregistrierung wurden neue Formen der Bestattung in die Satzung eingearbeitet.

Ebenfalls ohne Gegenstimmen und Enthaltungen beschlossen die Gemeindevertreter, die vom Finanzausschuss vorberatenen Resultate der Ergebnis- und Finanzrechnung sowie die Bilanz 2013 anzuerkennen. Durch erhebliche Mehreinnahmen bei der Gewerbesteuer fiel das Jahresergebnis sehr erfreulich aus, hatte man doch einen Jahresüberschuss in Höhe von 2100 Euro geplant, tatsächlich aber rund 52 000 Euro erwirtschaftet. Ein Betrag in Höhe von 180 000 Euro soll der Finanzausgleichssrücklage zugeführt werden. Der Überschuss der Ergebnisrechnung (rund 53 000 Euro) soll so aufgeteilt werden, dass die Ergebnisrücklage im Verhältnis zur allgemeinen Rücklage etwa 25 Prozent ausmacht.

Nach Durchführung der Buchungen wird die allgemeine Rücklage einen Wert von rund knapp 998 000 Euro, die Ergebnisrücklage gut 247 000 Euro aufweisen. Einstimmig genehmigte die Gemeindevertretung alle im Haushaltsjahr 2013 getätigten Haushaltsüberschreitungen im Gesamtwert von 460 300 Euro und nahm zur Kenntnis, dass der Bürgermeister gemäß § 4 der Haushaltssatzung Mehrausgaben in Höhe von insgesamt 58 800 Euro genehmigt hatte.

Einem Empfehlungsbeschluss des Finanzausschusses folgend legte die Gemeindevertetung fest, nicht – gemeinsam mit den Gemeinden Bramstedtlund und Ladelund – einen „Kümmerer“ einzustellen, dessen Aufgaben in einer früheren Sitzung von der Leiterin der DRK-Sozialstation Karrharde/Leck, Süderlügum und Neukirchen, Friedlinde Grabert, detailliert dargestellt worden waren (wir berichteten). Anlässlich der nächsten Sitzung es Finanzausschusses soll darüber beraten werden, eventuell auf 450-Euro-Basis einen eigenen Kümmerer zu beschäftigen.

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