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Wahl zum Kinder- und Jugendbeirat : Engagierte Jugendliche erwünscht

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Der Niebüller Kinder- und Jugendbeirat wirbt für neue Mitglieder. Interessierte können sich bis zum 23. Oktober bewerben.

shz.de von
erstellt am 18.Okt.2017 | 19:16 Uhr

Niebüll | „Nicht nur meckern, sondern anpacken und verändern, um Niebüll zu gestalten!“ Das ist das Motto des Niebüller Kinder- und Jugendbeirates (NKJB). Seit vier Jahren gibt es ihn schon und dieses Jahr im November sollen zum dritten Mal die Mitglieder neu gewählt werden.

Die Wahlen finden alle zwei Jahre statt, doch auch eine zweite Amtszeit ist möglich. Rund 5300 Schüler aus der Grundschule, der Friedrich-Paulsen-Schule (FPS), der Beruflichen Schule und der Gemeinschaftsschule in Niebüll sind in diesem Jahr wahlberechtigt und dürfen darüber abstimmen, welche der Bewerberinnen und Bewerber sie gerne im Ausschuss sitzen hätten.

Die sieben Mitglieder des derzeitigen Beirates, dazu gehören der Vorsitzende Ba-Thien Tran, Niklas Freese, Momme Ritthoff, Ann-Kathrein Gräning, Jannik Kabelström, Simon Busse (alle von der FPS) und Lena Hansen (Gemeinschaftsschule) rühren derzeit kräftig die Werbetrommel, um neue engagierte Jugendliche anzuwerben. Dazu wurde sogar ein Werbespot gedreht, der unter anderem auf YouTube (Stichwort NKJB auf www.youtube.de) und im Ecks Kino in Niebüll zu sehen ist.

„Über die sozialen Medien erreicht man heutzutage einfach die meisten Menschen“, sagt Ann-Kathrein Gräning, die sich dieses Jahr wieder für den Kinder- und Jugendbeirat aufstellen lassen will. „Auch die Lehrer in unserer Schule machen Werbung für uns“, fügt Niklas Freese hinzu und freut sich sichtlich. Sechs der Mitglieder des bestehenden Ausschusses gehen auf die Friedrich-Paulsen-Schule in Niebüll oder sind dort zur Schule gegangen. Gewünscht wird sich vom Beirat jedoch mehr Kontakt zu den anderen Schulen. „Wir würden uns freuen, wenn sich nicht nur Schüler aus dem Gymnasium bei uns bewerben“, erklärt Momme Ritthoff, der mittlerweile schon studiert. „Es ist sonst schwierig alle miteinzubeziehen.“

Ein großer Dank von Seiten des stellvertretenden Bürgermeisters Bernd Neumann und Karin Schiessler-Usadel (Betreuerin der Stadt Niebüll) geht an die sieben Jugendlichen, die in den letzten zwei Jahren viel bewirken konnten.

„Der NKJB ist sehr engagiert und hat einen sehr hohen Stellenwert in der Stadt Niebüll“, sagt der stellvertretende Bürgermeister.

Der NKJB berät die Ausschüsse und die Stadtvertretung in allen Angelegenheiten die Kinder und Jugendliche in Niebüll betreffen. Sie setzen sich für neue Projekte ein und versuchen, die Stadt Niebüll für die jungen Bürger attraktiver zu gestalten. Besonders stolz ist der Jugendbeirat auf die Benefizveranstaltung „Grenzenlos Kultur Leben“ die im Juni 2016 zu Gunsten der Flüchtlinge mit Hilfe der FPS und des NKJB veranstaltet wurde.

Wer den Niebüller Kinder- und Jugendbeirat unterstützen möchte, nicht älter als zweiundzwanzig und mindestens zwölf Jahre alt ist, in Niebüll wohnt oder zur Schule geht, darf sich bewerben: Schriftlich und mit persönlicher Unterschrift wird das Bewerbungsformular bis Montag, 23. Oktober, entgegengenommen. Gewählt werden kann dann zwischen dem 21. und 23. November in den Schulen und im Haus der Jugend. Wählengehen darf jeder der älter als zehn und jünger als dreiundzwanzig Jahre ist und in Niebüll wohnt oder zur Schule geht.


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