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Nachwuchs-Gremium : Engagiert für das junge Niebüll

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Die Wahl zum Kinder- und Jugendbeirat läuft. Wir stellen die 14 jungen Kandidaten vor; sieben von ihnen werden das neue Gremium bilden.

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erstellt am 10.Dez.2013 | 15:08 Uhr

Was vor gut einem Jahr im Rahmen der Projektgruppe Bildungsstandort Niebüll als Idee entstand, wird jetzt Wirklichkeit: Die Abstimmung zum ersten Niebüller Kinder- und Jugendbeirat hat begonnen. Für die Besetzung des Gremiums stellen sich 14 Schüler zur Wahl, die noch bis morgen in den örtlichen Schulen und im Haus der Jugend stattfindet. Beim Urnengang kann jede/r Wahlberechtigte von zehn bis 22 Jahren bis zu sieben Kandidaten ankreuzen. Wer gewählt wird, bleibt zwei Jahre im Amt.

Die sieben Delegierten sind dann das Sprachrohr des Niebüller Nachwuchses. Das Gremium soll eine ständige Einrichtung sein, entsendet beispielsweise jeweils einen Vertreter beratend in die Ausschüsse und in die Stadtvertretung. Dort haben diese Mitsprache-, aber kein Stimmrecht.

Hicham Bouzouidja (18), Klasse 12 FPS, SV-Mitglied: „Der Kinder und Jugendbeirat bietet mir Gelegenheit, die Interessen von Kindern und Jugendlichen zu vertreten.“

Simon Busse (15), FPS Klasse 9, möchte, dass Kinder und Jugendliche durch den Beirat mehr Gelegenheit bekommen, ihre Meinung zu sagen und zu veröffentlichen.

Lisa Clausen (14), Klasse 9, FPS, hat das Fach Wirtschaft/Politik gewählt, das ihr viel Spaß macht und sie auf den Gedanken brachte, in der Praxis vor Ort tätig zu werden. Sie möchte, dass die Jugend mehr Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten erhält.

Moritz Funk (18), Klasse 12, FPS, Schulsprecher der FPS und Mit-Initiator der „Aktion Kinder- und Jugendausschuss“: Er möchte die Interessen von Kindern und Jugendlichen gegenüber der Politik vertreten.

Lena Hansen (12), Regionalschule, ist die jüngste Kandidatin. Sie möchte bei Entscheidungen Einfluss nehmen, wenn es um schulische Fragen geht.

Mirko Hinrichs (17), Auszubildender zum Elektroniker, will dazu beitragen, Niebüll für Jugendliche interessanter zu machen.


Rouven Leonavicius (17) FPS, Klasse 12: „In Bereichen wie Sport und Musik verdient die Jugend mehr Förderung.“

Patrick Nahnsen (18) FPS, Klasse 12, verbringt viel Zeit in der Stadt – und möchte dazu beitragen, für die Jugend etwas zu bewegen.

Janik Nissen (17), FPS, Klasse 12, findet: „Niebüll ist eine Stadt mit großem Potenzial für Jugendliche.“ Ihm ist es wichtig, dass Jugendliche Mitspracherechte bei Projekten haben, die sie betreffen.


Steven Novak (17), FPS, Klasse 12: „Der Beirat kann dazu beitragen, dass Wünsche der Jugend nicht schon bei der Planung scheitern.“

Angelika Rutz (19), Berufliche Schule, Abteilung sozialpädagogische Berufe: Sie kandidiert, weil es ihr Spaß macht, mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten.

Jonas Sönksen (16), 11. Jahrgang, Berufliches Gymnasium: Sich als Jugendlicher in die Kommunalpolitik einzumischen, sieht er als großen Gewinn.

Ba Thien Tran (14) FPS, Klasse 9, Schülervertretung und Schulkonferenz. Er findet, dass die Innenstadt nicht sehr jugendfreundlich ist und möchte sich im Beirat einsetzen.
Emily Wilbrand (16), FPS, Klasse 11, zurzeit als Austauschschülerin in Frankreich: Den Beirat sieht sie dazu in der Lage, etwas zu bewegen.

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