Engagement für eine lebens- und liebenswerte Stadt

schornsteinfeger

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19. Dezember 2014, 12:40 Uhr

Liebe Niebüllerinnen und Niebüller, liebe Nachbarn der Region! Und schon wieder ist ein Jahr vorbei. Zeit, kurz den Blick zurückzuwerfen und nach vorne zu schauen, was kommt und uns erwartet. Die Stadt Niebüll kann mittlerweile auf eine lange Zeit finanziellen Wohlergehens zurückblicken. Eine Zeit, die dazu genutzt wurde, unsere Infrastruktur auf Vordermann zu bringen und in Kombination mit der günstigen Zinsentwicklung auch große Vorhaben in Angriff zu nehmen. Wohlwissend, dass nach wie vor genug zu tun bleibt, beispielsweise im Bereich der Straßensanierung. Und akzeptierend, dass auch immer wieder Projekte den Weg auf die Tagesordnung finden, die der Situation oder der aktuellen gesellschaftlichen oder der rechtlichen Entwicklung geschuldet sind.

Jüngst konnte die Stadtvertretung den Jahresabschluss 2013 verabschieden. Die Stadt konnte erneut einen Jahresüberschuss, diesmal von fast 2,5 Millionen Euro verbuchen. Die Bilanzsumme beträgt knapp 74 Millionen Euro, das Eigenkapital rund 45 Millionen Euro, die Eigenkapitalquote ohne Sonderrücklagen errechnet sich auf knapp 47 Prozent. Die Verschuldung Niebülls liegt bei knapp 2,7 Millionen Euro oder 277,83 Euro pro Einwohner. Das sind für die Mehrzahl anderer Kommunen Traumwerte und für uns dennoch kein Polster zum Ausruhen. Aber als Niebüllerin oder Niebüller darf man auf dies Ergebnis stolz sein, und wir sind allen dankbar, die mit ihren Beiträgen an diesem Erfolg, insbesondere in Form von Steuern, Teil haben.

Der Schulbau rund um die mittlerweile zur Gemeinschaftsschule gewandelten Regionalschule ist seit September 2014 nach insgesamt vier½ Jahren Bauzeit nun endgültig abgeschlossen. Der 1. Bauabschnitt zur Erweiterung der Kläranlage wurde abgeschlossen, der 2. Bauabschnitt ist in Planung. Die Erneuerung der Wehlenstraße konnte dank guten Wetters zügig durchgeführt werden, die Erschließung des 1. Abschnittes des neuen Baugebietes Nr. 57 am Ackerkoog ist weit vorangeschritten und der Verkauf der gut 60 Grundstücke startet Anfang 2015. Der Ringschluss vom Ostring im Gewerbegebiet Ost ist bis auf die Verschleißdecke fertig, und auch in 2014 konnten dort wieder neue Betriebe angesiedelt werden. Die Kapazitäten in der Kindertagesbetreuung sind weitestgehend auskömmlich, ergänzt durch Tagespflegestellen und ein beispielhaftes, für Nordfriesland modellhaftes betriebliches Betreuungsangebot der VR Bank Niebüll. Anfang Dezember konnte auch für Niebüll die Inbetriebnahme des modernsten Breitbandnetzes auf Basis von Glasfaser bis ins Haus in den Gewerbegebieten Ost und Süd gefeiert werden. Und in 2015 wird dies Projekt unserer regionalen Breitbandnetzgesellschaft (Breklum) in die ersten Wohngebiete Niebülls hinein fortgeführt. Der Haushalt für 2015 wird erst in den ersten Januartagen im Hauptausschuss beraten und Ende Februar von der Stadtvertretung verabschiedet. Dennoch sind die Projekte für das kommende Jahr schon vorgezeichnet, und es wird keinen Stillstand geben. Hervorstechend sind die Beschaffung eines neuen Fahrzeugs für die Feuerwehr Niebüll-Deezbüll, die Unterstützung des TSV Rotweiß Niebüll bei der Sanierung und Erneuerung der Vereinsanlagen an der Jahnstraße und – voraussichtlich – eine weitere umfassende Straßensanierung in der „Siedlung“. Wenn alles klappt, wird aber auch der Bau des Kreisverkehrs an der Kreuzung Peter-Schmidts-Weg/Bahnhofstraße/Emil-Nolde-Straße realisiert und im Bereich der ungenutzten, südlichen Kleingärten wird in Kooperation von Stadt, Gewoba und Mürwikern ein inklusives Wohnprojekt vorrangig für Menschen mit Behinderungen in Angriff genommen. Und wenn das Glück dem Bauherrn zur Seite steht, wird Ende 2015 an Stelle des alten Gebäudes von Hertie, Karstadt oder Kaufhaus Dierks ein neues Wohn- und Geschäftsquartier realisiert sein. Es geht voran! Nehmen Sie an der Entwicklung Ihrer Stadt teil und begleiten Sie uns in unserer Arbeit in der Stadtvertretung und Stadtverwaltung.

In diesen Tagen gilt unser besonderer Dank allen Bürgern in unserer Stadt, die ihre Zeit und Arbeitskraft im Dienst der Allgemeinheit stellen: bei der Polizei, im Rettungsdienst, im Krankenhaus und in sozialen Einrichtungen.

Den Jahreswechsel möchten wir zum Anlass nehmen, um all denen zu danken, die daran mitgearbeitet haben, die Stadt Niebüll lebens- und vor allem liebenswert zu gestalten.

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