Kita Ladelund : Energetische Sanierung verzögert sich

Der kurz vor seiner Fertigstellung stehende Erker vor der Kindertagesstätte.
Der kurz vor seiner Fertigstellung stehende Erker vor der Kindertagesstätte.

Die Arbeiten zur Umgestaltung der Bewegungshalle sowie zum Bau des Windfangs der Kindertagesstätte Ladelund dauern an.

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10. Juni 2015, 06:30 Uhr

Wie Hans-Heinrich Petersen, Verbandsvorsteher des Schulverbandes Ladelund, auf der jüngsten Sitzung mitteilte, hat sich der zweite Abschnitt des Projektes „Energetische Sanierung“ terminlich verzögert. So wird die Umgestaltung der Bewegungshalle einschließlich des Einbaus einer Fußbodenheizung, der Bau des Windfangs und die Schaffung einer behindertengerechten Rampe vor dem Eingangsbereich der Kindertagesstätte Ladelund erst später fertig werden können als geplant. Zum einen habe man eine ursprünglich nicht vorgesehene Prüfstatik nachholen müssen, die sechs Wochen in Anspruch genommen habe. Zum andern hätten die strikte Einhaltung der für die Ausschreibung vorgeschriebenen Termine und die anschließenden Osterferien die Fertigstellung der Maßnahme deutlich entschleunigt, zumal eine Firma wegen Urlaubs von Mitarbeitern nicht durchgehend habe arbeiten können. Dadurch sei es notwendig geworden, zweimal eine Fristverlängerung für die Gewährung von Zuschüssen zu beantragen. Der am Ende festgesetzte Termin (31. Juli) werde aber auf alle Fälle eingehalten werden können, da die Arbeiten nahezu abgeschlossen seien. „Jetzt freuen wir uns darauf, einen richtig schönen Windfang zu bekommen“, so Petersen.

Der Verbandsvorsteher erinnerte daran, dass während der letzten Sitzung der Schulverbandsversammlung beschlossen worden war, die Zeiten der Nachmittagsbetreuung ab dem Schuljahr 2015/2016 bis 17 Uhr zu verlängern und die nicht gedeckten Kosten der Betreuung zu übernehmen. Der „Freundeskreis Grundschule“ halte dieses Angebot – einschließlich einer Mittagsverpflegung – vor und habe deshalb Richtlinien für die Betreuung erlassen und deren Finanzierung kalkuliert. Viele Einzelheiten dazu trug der Vorsitzende des Freundeskreises, Klaus-Peter Thüte, vor. Er zeigte vier verschiedene Optionen auf, die Betreuung in Anspruch zu nehmen, wahlweise mit oder ohne Mittagessen. Eine Betreuungsstunde werde mit zwei Euro berechnet, das Mittagessen ebenfalls mit zwei Euro. Trotz einer Anhebung der Preise für die Betreuung wird sich der ungedeckte Kostenanteil für den Schulverband von aktuell 4000 Euro in der Startphase sicherlich erhöhen. Um nicht mehr als den jetzigen Zuschuss zahlen zu müssen, müssen mindestens acht Kinder der Betreuung in Anspruch nehmen.

Zum Thema „Einführung von schulischen Assistenten an Grundschulen“ kam zur Sprache, dass das Land Schleswig-Holstein vom kommenden Schuljahr an – zunächst für fünf Jahre – 13,2 Millionen für die Maßnahme zur Verfügung stellen will. Es werde jedoch beabsichtigt, die schulische Assistenz als verlässliches Element der multiprofessionellen Ausstattung von Schulen dauerhaft zu etablieren. Pro Schulkind soll zunächst eine jährlicher Betrag in Höhe von 125 Euro zur Verfügung gestellt werden. Dies bedeutet, dass für die GS Ladelund und deren Tochterschule GS Achtrup insgesamt rund 15  500 Euro in Anspruch genommen werden können. Schulleiterin Maren Jappsen-Gottburg plädierte dafür, von vier unterschiedlichen Optionen diejenige auszuwählen, bei der der Schulverband Ladelund ab dem 1. August 2015 die Funktion des Anstellungsträgers für Schulassistenzkräfte selbst übernimmt und die Kosten für mindestens fünf Jahre vom Land erstattet bekommt. Die Verbandsversammlung schloss sich ihrem Vorschlag einstimmig an.

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