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Nordfriesland Tageblatt

17. Oktober 2017 | 23:02 Uhr

Risum-Lindholm : Einsparungen beim Neubau

vom

40000 Euro weniger wird die Risumer Feuerwache kosten, da altes Gemäuer teils genutzt werden kann.

shz.de von
erstellt am 08.Mai.2013 | 08:22 Uhr

Risum-Lindholm | In der Gemeinde tut sich so einiges, wie Bürgermeister Hauke Christiansen in der jüngsten Gemeindevertretersitzung zu berichten wusste. Der Neubau der Risumer Feuerwache ist im Gange. Von der alten Bausubstanz bleibt das Gemäuer vom Mannschaftsraum erhalten und wird in den Neubau integriert - mit dem Ergebnis, dass etwa 40 000 Euro Baukosten eingespart werden. Wie der Bürgermeister weiter informierte, schreiten die Arbeiten für das Breitbandnetz zügig voran. Die Hauptleitung soll im Juli verlegt sein. Danach folge - beginnend im Norden - die Anbindung an das Netz. "Wer sich noch nicht für einen Anschluss ans Glasfaserkabel entschieden hat, kann das jetzt noch tun", bat Christiansen noch nicht entschlossene Bürger, sich die günstige Gelegenheit nicht entgehen zu lassen. "Später wird es bis zu 3000 Euro teurer", fügte er hinzu.

An der Bäckerpost erwarb die Gemeinde eine Fläche für vier Pkw-Parkplätze. Für den Anbau an den Kindergarten Lindholm, wo in der Zukunft zehn Krippenplätze entstehen sollen, wartet die Gemeinde auf die Baugenehmigung. Für die beiden örtlichen Grundschulen wurde eine Sozialarbeiterin mit 30 Wochenstunden eingestellt.

Die Gemeindevertretung stimmte der Aufstellung einer achten Änderung des Flächennutzungsplans zu. Planinhalt ist die Errichtung eines Parkplatzes am Niko-Nissen-Stadion für 80 Fahrzeuge. Bauherr des Platzes, der 60 000 Euro kosten soll, ist der SV Frisia 03, der mit dem Platz die prekäre Verkehrssituation in der Stadionstraße verbessern will. Die Gemeinde hilft dem Verein mit einem Zuschuss von 45 000 Euro. Der Aufstellung einer neunten Änderung des F-Plans gab die Gemeindevertretung wegen noch bestehenden Erörterungsbedarfs nur eine Teilzustimmung.

Bei dem hiervon betroffenen Plangebiet handelt es sich um den Bökingharder Windpark, einen Bürgerwindpark im Herrenkoog, in dem eine Repowermaßnahme geplant ist.

Die Gemeinde, der DRK-Ortsverein und die Windpark Herrenkoog GmbH & Co.KG errichten die "Bürgerstiftung Risum-Lindholm." Die Stiftung ist mit einem Vermögen von 50 000 Euro ausgestattet, deren Erträge teils dem Feuerschutz, teils andern Zwecken dienen sollen.

Risum-Lindholm ist finanziell durch und durch gesund. Danach stehen Aktiva und Passiva mit einem Betrag von 10 625 804,73 Euro zu Buche. Als wichtigstes Faktum ragt eine Eigenkapitalsquote von 53,91 Prozent heraus.

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