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Einsatzjahr mit vier Ernstfällen und einigen Sonderdiensten

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Vor Eintritt in die Tagesordnung der Jahresversammlung würdigten die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Karlum ihr im Berichtsjahr verstorbenes Ehrenmitglied Johann Petersen.

Den Jahresbericht des Vorstands trug Wehrführer Hermann Wannagat vor. Darin erinnerte er unter anderem an vier ernste Einsätze aus Anlass von je zwei Bränden und technischen Hilfeleistungen. Bei zwölf Dienstabenden hatten sich die Kameraden in Theorie und Praxis auf neuesten Stand gebracht. Im November holten sie ihr neues, 143  000 Euro teures Löschfahrzeug des Typs „MLF“ in Rendsburg ab. Um dieses kennenzulernen, wurden einige Sonderdienste eingelegt. Auch war die Karlumer Wehr die erste, die ein 4-Meter-Digitalfunkfunkgerät in Betrieb nehmen konnte. Zur Sprache brachte der Chronist ferner sechs Vorstandssitzungen, eine Sicherheitsbelehrung, die sorgfältige Pflege der Hydranten und die hauptverantwortliche Teilnahme an der Aktion „Sauberes Dorf“. In den Dienst der Dorfgemeinschaft hatten sich Feuerwehrangehörige auch beim Biikebrennen und dem Begleiten eines Laternenumzugs durch Fackelträger gestellt.

Der von Kassenwart Axel Jessen vorgetragene Kassenbericht wurde von niemandem beanstandet. Danach nahm Wehrführer Hermann Wannagat die Anwärter Jara Henningsen (als erste Frau in der Karlumer Wehr) und Ralf Schaarschmidt nach erfolgreich absolviertem Probejahr in die FF Karlum auf und verpflichtete beide per Handschlag auf ihr Ehrenamt.

Im Zuge der Wahlen wurden der Gruppenführer Werner Richardsen und der Schriftführer Arne Lorenzen per Wiederwahl einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Zum neuen zweiten Revisor wählten die Versammelten Ralf Schaarschmidt. Befördert wurden Axel Jessen zum „Hauptfeuerwehrmann 3 Sterne“, Kai Wagner und Mavin Richardsen zum „Oberfeuerwehrmann“. Für 25-jährigen Dienst in der Aktiven Wehr wurde Ingo Breckling mit dem „Brandschutzehrenzeichen in Silber am Bande“ ausgezeichnet. Hermann Wannagat händigte es ihm – samt der zugehörigen Ehrenurkunde – aus.

Unter der Rubrik „Verschiedenes“ wurde an den auf den 11. Februar festgesetzten „Tag des offenen Gerätehauses“ erinnert, von dem sich der Veranstalter neue Kontakte zu Einwohnerinnen und Einwohnern erhofft, die sich das Leben in der Freiwilligen Feuerwehr einmal genauer erläutern lassen, im Idealfalle ihr vielleicht sogar beitreten möchten.

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erstellt am 01.Feb.2016 | 15:09 Uhr

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