Einnahmequellen gesucht

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23. Dezember 2013, 00:31 Uhr

Die öffentlichen Kassen sind zwar gut gefüllt, das meiste Geld aber fest verplant für Pflichtausgaben. Da bleibt den Kommunalpolitikern wenig Spielraum, wenn sie etwas für ihre Bürger tun wollen. Was die langjährigen Bürgermeister mittlerweile notgedrungen akzeptieren, müssen die Neuen im Amt als schmerzliche Erkenntnis im Zuge der derzeit laufenden Haushaltsberatungen hinnehmen oder auf Abhilfe sinnen. Auf der Suche nach neuen Einnahmequellen kommen dann Vorschläge wie eine Pferdesteuer ins Gespräch oder Überlegungen, ob nicht auch Temposünder mit ihren Bußgeldern die Gemeindekasse füllen könnten. Andernorts werde das gemacht, erklärte der Klixbüller Bürgermeister Werner Schweizer in der jüngsten Sitzung des Amtsausschusses und will nun von der Verwaltung prüfen lassen, ob das nicht auch hierzulande möglich wäre. Abgesehen vom Aspekt der Verkehrssicherheit, dürfte sich das Blitzen zugunsten der Gemeindekasse durchaus lohnen. Klixbüll verfügt nämlich über eine langgestreckte Ortsdurchfahrt. Und die verführt so manchem Temposünder dazu, nicht nur ein bisschen, sondern ordentlich Gas zu geben.

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