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Einführungsgottesdienst für die neue Geschäftsführerin

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Diakonie, aus dem Altgriechischen übersetzt, bedeutet Dienst – genauer gesagt Dienst am Menschen. Die christliche Theologie spricht von einem der Wesensmerkmale der Kirche. Propst Jürgen Jessen-Thiesen brachte es in der Christuskirche noch genauer auf den Punkt, als er sagte, die Diakonie sei für Menschen da, die Hilfe brauchen – „für Menschen, die uns anvertraut sind.“ Die Diakonie gehöre zur Kirche. Ohne sie wäre die Kirche nicht vollständig.

Mit einem Gottesdienst wurde die Diplom-Betriebswirtin Nicole Saballus offiziell in ihr Amts als Geschäftsführerin des Diakonischen Werks Südtondern gGmbH eingeführt. Volker Schümann, kommissarischer Geschäftsführer des Diakonischen Werks Südtondern während der eineinhalbjährigen Vakanz, wurde feierlich verabschiedet und kann sich weiterhin seinem Arbeitsplatz in Husum widmen. Bekanntlich weilte er an seinen „Südtondern-Tagen“ jeweils am Dienstag und Donnerstag in Niebüll.

Nach den Worten des Propstes sei „in unserer bunten Gesellschaft“ Platz für jedermann. „Jeder bei uns hat Würde und Achtung verdient:“ Doch wir brauchen in dieser Gesellschaft auch das Ehrenamt – und Menschen, die sich mit Kompetenz und Einfühlungsvermögen eingebunden fühlen. „Es ist gut, dass Sie da sind“, hieß er „kirchenamtlich“ die neue Geschäftsführerin in Südtondern wilkommen , „und bei uns angefangen haben“, fügte er hinzu. Volker Schümann attestierte der Propst Fachkompetenz, kaufmännische Fähigkeiten, Erfahrung, Fairness und eine ruhige Art. Schümann dazu: „Ich bin gerne hier gewesen und habe mich eines guten Miteinanders erfreuen können.“

Die „Neue“ ist mittlerweile keine Neue mehr, sondern zusammen mit ihren drei Töchtern längst Niebüllerin. Gleichwohl hält sie Kontakt zu ihrer Familie im Holsteinischen und besucht in diesen Tagen ihren Vater zu seinem Geburtstag. Für sie sei es, wie sie im Gottesdienst gestand, eine Herausforderung gewesen, sich um die Stelle beim Diakonischen Werk Südtondern zu bewerben. Diese Stelle hat sie bereits, wie wir berichteten, am 1. September 2014 angetreten. Die Dauer der Vakanz erklärt sich mit dem üblicherweise langwierigen Prozedere von Ausschreibung, Bewerbung und Auswahl, die Zeitspanne zwischen Dienstantritt und dem bei personellen Veränderungen formellen kirchlichen Akt mit der Einarbeitungszeit. Letztere kommentierte die neue Geschäftsführerin mit den Worten: „Mir macht die Vielfalt der Aufgaben Spaß.“

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