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Verkaufsoffener Sonntag : Eine sportliche Kooperation

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

HGV, Stadtmarketing sowie der TSV Rotweiß Niebüll boten gestern gemeinsam reichlich Programm beim zweiten verkaufsoffenen Sonntag.

Der Handels- und Gewerbeverein (HGV) musste im Bemühen, seine verkaufsoffenen Sonntage durch immer wieder neue Ideen zu beleben, dieses Mal nicht lange suchen. Der Turn- und Sportverein Rotweiß Niebüll kam ihm mit seinen 125. Geburtstag nicht nur sehr gelegen, sondern auch wie gerufen, meinte HGV-Geschäftsführer Holger Jessen. Unter dem Motto „Sport vor Ort“ zeigte sich der 2000-Mitglieder-Verein der Öffentlichkeit nicht nur in einer Reihe von Facetten, sondern bot Jung und Alt auch eine Fülle von Offerten, wie man der eigenen Gesundheit dienlich sein und dabei auch noch jede Menge Spaß haben kann.

„Das Vereinsjubiläum ist uns in der Tat wie gerufen gekommen“, bestätigten Holger Jessen und Marketing-Geschäftsführer Holger Heinke. „Wir brauchten kaum etwas vorzubereiten, sondern mussten nur noch regeln, wo was wann stattfindet“, hieß es unisono von beiden, die darauf bedacht waren, die Vorführungen und Darbietungen zeitlich zu strecken, „damit möglich viele Leute gut davon hatten“.

Wie üblich begann der zweite verkaufsoffene Sonntag mit einem Zeltgottesdienst auf dem Rathausplatz, gestaltet von der evangelischen, katholischen und dänischen Kirchengemeinde, der Arche NF sowie den freikirchlichen Adventisten, besucht von 158 Kirchgängern und musikalisch unterstützt von Kantor Volker Scheibe sowie seinem Gospelchor.

Und danach nahm der Sonntag Fahrt auf: zunächst mit Angela Christiansen und ihrer rhythmischen Gymnastik, gefolgt von einer Vielfalt von Darbietungen, an denen die Besucher teils aktiv, teils passiv teilhaben konnten, jedoch allemal erkennen durften, was der örtliche Sportverein zu bieten hat. Das waren unter anderem Gymnastik in mehreren Variationen, Schwimmen, Leichtathletik, Boxen, Turnen, Basketball, Tennis, Tischtennis, Judo und einiges mehr.

Hier und da gab es Rahmenangebote, die die große Show bereicherten – teils „just for fun“, wie die oktoberfestlich gekleidete Mannschaft von Niko Nissen, teils der gesunden Ernährung dienlich wie die vielen von Jan Boysen präsentierten Apfelsorten. Am Südende der Hauptstraße wurde „Human Table Soccer“ gespielt, an der Nospa wedelten die Cheerleader mit den rotweißen Puscheln. Auf dem Rathausplatz rotierte das Kinderkarussell, an mehreren Stellen genoss man gemütlich sitzend den leidlich guten Spätsommertag unter freiem Himmel. Nachmittags gegen 14 Uhr traten die Radler in die Pedalen, um die Marke von 20 000 Kilometern anzusteuern, nachdem seit Monatsanfang bereits 18 000 Kilometer bei der Aktion „Stadtradeln“ zurückgelegt wurden.

Holger Jessen bilanzierte am Ende: „Viele Leute wussten gar nicht, was ein Sportverein wie der TSV Rotweiß so alles zu bieten hat.“ Auch von daher war es gut, dass sich der HGV, TSV und das Stadtmarketing zusammentaten, um sich einmal ganz anders – und doch unterhaltsam und beispielhaft – zu präsentieren.

 

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erstellt am 22.Sep.2014 | 08:00 Uhr

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