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Internationale Beziehungen : Eine Partnerschaft – viele Freunde

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Den Gästen aus der französischen Partnerstadt Gien wurde in Niebüll ein buntes Programm geboten.

shz.de von
erstellt am 31.Mai.2014 | 05:00 Uhr

Eine Städtepartnerschaft ist so etwas wie „kommunale Außenpolitik“. Das erklärte Bürgervorsteher Uwe Christiansen bei dem Empfang der Gäste aus der französischen Partnerstadt Gien gestern im Rathaus. „ Besuche wie dieser gehören zu den schönsten Seiten einer Partnerschaft, die von den Kontakten unter Menschen lebt“, fügte er hinzu.

Zu Besuch sind 18 Freunde aus Gien, nach Malmesbury (England) und Ploty (Polen) der dritten Partnerstadt. Sie trafen am Mittwoch ein und kehrten am Sonntag zurück. Dazwischen lag und liegt ein Programm, angefüllt mit Kontaktpflege und Kennenlernen von Land und Leuten sowie einer Reihe von sehens- und bemerkenswerten Stationen.

Besucht wurde die KZ-Gedenkstätte in Ladelund, der Golfplatz Hof Berg, deutsche und dänische Badestrände und ein Windpark im Friedrich-Wilhelm-Lübke-Koog mit Gelegenheit, eine Windmühle zu besteigen. Außerdem wurde im Garten der Familie Jandt gegrillt.

Deutscherseits wurde der Besuch von Anja Cornils und Kirsten Lüders organisiert, begleitet und geleitet. Die Gästegruppe wurde angeführt von Mme. Lyliane Maillard. Als Dolmetscherin fungierte Mme. Claude Fromont. Die Stadt Gien vertrat die Abgeordnete Mme. Cécile Roger, die Grüße von Bürgermeister Christian Bouleau übermittelte. Lyliane Maillard dankte der Stadt Niebüll für das Sponsoring zweier Freiplätze für den internationalen Sommerkurs 2013 an der Nordseeakademie Leck, für die in diesem Jahr ein weiterer Platz zur Verfügung gestellt wird. Überdies betonte sie die Bedeutung der Kontakte unter Jugendlichen, deutscherseits begleitet von Orte Schruwe (Haus der Jugend). „Wir bemühen uns, die Qualität des wechselseitigen Austauschs zu bereichern“, erklärte Mme. Maillard, „und setzten dabei vor allem auf das Potenzial Jugend.“

Bürgermeister Wilfried Bockholt begrüßte unter den Franzosen etliche bekannte Gesichter. „Es sind mittlerweile viele toller Verbindungen zwischen beiden Städten entstanden“, sagte er. „Wir brauchen für diese Kontakte die Menschen, denn ohne sie läuft nichts.“

Anlässlich der aktuellen Begegnung würdigte der Bürgermeister die Verdienste dreier Niebüller, die sich für die Sache der Partnerschaft(en) besonders engagierten: Altbürgermeister Heinz Loske, Ex-Bürgervorsteherin Beate Jandt und Diane Kluger.

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