zur Navigation springen
Nordfriesland Tageblatt

17. Oktober 2017 | 00:22 Uhr

Eine Gemeinde, die weiter wachsen wird

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

shz.de von
erstellt am 13.Nov.2014 | 16:16 Uhr

Obwohl erst in diesem Jahr mit der Vermarktung begonnen wurde, ist bereits die Hälfte der Grundstücke im Klanxbüller Baugebiet verkauft. Auf sieben der acht verkauften Bauplätze ist der Bau bereits in vollem Gange oder bereits abgeschlossen. „Durch den Bahnhof ist der Bauplatz bei uns begehrt“, freut sich Klanxbülls Bürgermeister Friedhelm Bahnsen. Mit 59 Euro pro Quadratmeter bei Eigennutzung und 69 Euro pro Quadratmeter bei späterer Vermietung liegen die Grundstücke deutlich unter den Preisen von Niebüll. Die Infrastruktur des Ortes sei sehr gut und Dinge des täglichen Bedarfs in der Gemeinde zu erledigen. Neben einem Kaufmann mit Vollsortiment sind auch Gastronomie und Arzt sowie Geschäfte im Ort. Für die Freizeitgestaltung sorgen verschiedene Vereine: Für die jungen Einwohner steht unter anderem der Jugendtreff mit abwechslungsreichem Programm zur Verfügung; für die älteren organisiert der DRK regelmäßige Treffen. Die Gemeinde hat mit der Kirchengemeinde zusammen ein Gemeindehaus gebaut, das für Veranstaltungen aller Art zur Verfügung gestellt werden kann. Auch der Charlottenhof bereichert mit seinem vielfältigen Kulturprogramm das Ortsleben. An der ehemaligen Schule gibt es noch eine Sporthalle, die gerne genutzt wird.

Klanxbüll verfügt zudem über ein Pflegeheim und Seniorenwohnungen, so dass auch im hohen Alter niemand den Ort verlassen muss, so der Bürgermeister.

Der Kindergarten sowie Spielplätze gibt es im Ort, Grund- und Gemeinschaftsschule im benachbarten Neukirchen. „Man kann wirklich sagen, dass bei uns etwas für jeden von Jung bis Alt geboten wird“, sagt Bahnsen.

Mit rund 950 Einwohnern ist Klanxbüll die größte Gemeinde in der Wiedingharde, die laut statistischer Erhebung vom Kreis weiter wachsen und über die 1000 Einwohner-Marke kommen wird. „In Klanxbüll hat man nicht mehr die enge Gemeinschaft wie in kleineren Gemeinden, je größer man wird, desto anonymer wird auch ein Ort“, sagt der Bürgermeister.

Über die Vereine oder den Kindergarten haben aber auch Zugezogene die Möglichkeit, sich in die Gemeinschaft zu integrieren. Und natürlich über die Feuerwehr. Die Feuerwehr in Klanxbüll ist ebenfalls sehr aktiv, einzige Schwierigkeit sei die Tagesverfügbarkeit, da viele Kameraden auf der Insel arbeiten und somit bei einem Einsatz nicht schnell zur Stelle sein können. Die Feuerwehrmänner des Lübke-Kooges haben jedoch vollen Zugang zum Fahrzeug und dürfen dieses mitnutzen. „Das ist wirklich eine super Zusammenarbeit“, lobt Friedhelm Bahnsen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen