„Eine Gemeinde, die alles hat“

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15. Mai 2015, 11:59 Uhr

„Ein Ort, der alles hat“ – mit diesem Slogan wirbt Risum-Lindholm zu Recht. An Einkaufsmöglichkeiten, die vom Schlachter über den Bäcker, einem Getränkemarkt und zwei Lebensmittelketten reichen, ist viel vorhanden. Frisöre und Ärzte, Tierärzte, Versicherungen, Kfz-Werkstätten – es ist alles vor Ort. „Wir arbeiten derzeit daran, dass auch wieder eine Apotheke im Ort ansässig wird“, verrät Bürgermeister Hauke Christiansen.

Es gibt drei Kindergärten mit Krippenplätzen und drei Schulen, darunter jeweils auch dänische Einrichtungen sowie zwei Kirchen. Zahlreiche Vereine und zwei Ortswehren mit mehr als 100 Aktiven prägen das Leben der Gemeinde. Der hiesige Sportverein blickt auf 1700 Mitglieder. Im Andersen-Hüs finden regelmäßig kulturelle Veranstaltungen statt, der Ortskulturring, die Landfrauen und das DRK – sie und viele mehr sorgen für ein abwechslungsreiches Freizeitangebot für Jung und Alt. Die beiden Busse des Sportvereins werden einmal pro Woche als Bürgerbusse eingesetzt und fahren Senioren zum Einkaufen. „Das ist ein Angebot, das durch Ehrenamtliche möglich gemacht und ganz toll angenommen wird“, freut sich Hauke Christiansen.

Trotz 3700 Einwohnern – Tendenz steigend – ist es gelungen, den dörflichen Charme der Gemeinde zu erhalten. Viele Familien sind nach Einschätzung des Bürgermeisters an einem der vier Bürgerwindparks beteiligt. „Auch sichern uns die Windparks Geld in der Gemeindekasse, das muss man ganz klar sagen.“

Die Gemeinde ist eine der wenigen im Amt Südtondern, die noch ein eigenes Bürgerbüro hat. Als eine der ersten Gemeinden hat Risum-Lindholm Breitband bekommen, ein Projekt, für das die Breitbandgesellschaft 3,4 Millionen Euro investiert hat.

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