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Einakter „Dütmal Valentine“ sorgt für reichlich Schadenfreude

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

von
erstellt am 28.Feb.2016 | 14:39 Uhr

Für die seit vielen Jahren aktive Theatergruppe Sprakebüll ist es Tradition, zur Generalprobe ihres jährlich für den Feuerwehrball einstudierten plattdeutschen Schwanks die Öffentlichkeit einzuladen. In diesem Jahr erschienen dazu rund 60 Gäste. Dargeboten wurde der Einakter „Dütmal Valentine“ von Rinje Bernd Behrens, eingeleitet von Maike Pleger, Spielleiterin und Darstellerin in einer Person. Das zeitlich ein paar Jahrzehnte zurückversetzte Spiel im ländlich ausgestatteten Hause des ledigen Jungbauern Chrischen Allers (Hans-Richard Schwarz) sorgte für schallendes Gelächter, zuweilen aber auch für schadenfreudiges Grinsen oder verständnisvolles Schmunzeln der Gäste, die vor Einsatz der Handlung von der Spielleiterin willkommen geheißen worden waren. Wie sie erfuhren, hatte der von sich selbst sehr überzeugte und sich des Wertes seines gepflegten Hofes bewusste Junggeselle Chrischen Allers während des Stiftungsfestes der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr wieder einmal – als Folge reichlichen Konsums von Alkohol – mehreren schönen Frauen Heiratsanträge gemacht, in der festen Überzeugung, sich in den nächsten Tagen wieder aus der Affäre ziehen zu können. Zu den angesprochenen Damen hatten auch Kathrin Ohlhoff (Birgit Jacobsen), die Freundin seines Kumpels Peter Spinken (Peter Christian Petersen), gezählt, der darauf sehr sauer reagiert hatte. Auch der aus einer fernen Stadt angereisten Tine („Valentine“) Ohlhoff (Maike Pleger) hatte der Jungbauer schöne Augen gemacht. Was er nicht ahnen konnte: Die beiden Enkeltöchter der im Hause Allers angestellten Haushälterin Else Hanschen (Annette Christiansen) stellten dem übereifrigen Brautwerber schließlich eine Falle, um ihn zu kurieren. Sie gaben vor, die Heiratsanträge ernst zu nehmen und Ansprüche stellen zu wollen. Dass es am Ende ein Happy End gibt, war zu erwarten. Wie dies aber geschieht, wird vorab nicht verraten.

Alle Akteure wussten in ihren Rollen vollauf zu überzeugen. Ihre erfreuliche Textsicherheit ließ auf vorbildlichen Übungsfleiß schießen und sorgte dafür, dass das Team der „Toopuster“ (Jasmin Liedke und Reiner Jacobs) einen ruhigen Abend verlebte. Das Publikum spendete anhaltend lautstarken Beifall.

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