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Nordfriesland Tageblatt

23. Oktober 2017 | 23:41 Uhr

Ein würdevoller Abschied

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

von
erstellt am 14.Apr.2015 | 10:44 Uhr

Wachablösung und Generationswechsel in der Führungsspitze der Freiwilligen Feuerwehren Südtonderns. Das Amt wählte für diesen Vorgang eine etwas feierlichere Form als sonst üblich. Nach ihrer Wahl am 23. März in der FPS-Mensa durch die Delegierten der 34 Feuerwehren wurden die „Neuen“ durch Aushändigung der Urkunde durch Amtsdirektor Otto Wilke formell ernannt und in ihrer Eigenschaft als Ehrenbeamte von Amtsvorsteher Peter Ewaldsen vereidigt.

Neuer Amtswehrführer ist der Braderuper Wehrführer Oliver Jacobsen (35). Er tritt die Nachfolge von Hans-Jürgen Breckling an, der auf eigenen Wunsch und aus gesundheitlichen Gründen zurücktrat. Zu besetzen war auch die Positionen von zwei Stellvertretern des Amtswehrführers. Uwe Ingwersen (Aventoft) war gegen Ende vergangenen Jahres zurückgetreten, Klaus-Peter Nissen im März. Zu ihren Nachfolgen wurden Lutz Boysen (40/Humptrup) und Andreas Schley (42/Leck) gewählt. Beide wurden ebenfalls ernannt und vereidigt. Zusammen mit Herbert Krüger (64/Uphusum)) ist die vierköpfige Führungsspitze der Amtswehr Südtonderns komplett.

Verbunden mit der Amtseinführung war auch der Abschied der beiden scheidenden Amtsinhaber. Amtsdirektor Wilke versetzte sie in den „Ruhestand“, merkte jedoch an, dass sie zwar aus den ersten Reihe ins zweite Glied zurücktreten, dort aber ihrer Feuerwehr weiterhin verbunden bleiben. Zusammen mit den Entlassungsurkunden überreichte Wilke den beiden scheidenden Ehrenbeamten Präsente. Wilke zum Führungswechsel: „Jetzt haben wir eine junge Amtswehrführung, die uns lange zur Verfügung stehen wird.“ Es werde allerdings auch viel zu tun geben. Wichtig sei zu allererst die Aufrechterhaltung einer ausreichenden Tagesverfügbarkeit, die davon abhängig ist, wie sich Beruf und Ehrenamt in der Feuerwehr miteinander in Einklang bringen lassen. Südtondern zählt zurzeit in seinen Gemeinden 34 Feuerwehren mit 1859 Mitgliedern, davon 1230 Einsatzkräften – ferner elf Jugendfeuerwehren mit 220 Jungen und Mädchen.

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