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Nordfriesland Tageblatt

22. November 2017 | 03:08 Uhr

Ein unkonventioneller Lebensweg

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

shz.de von
erstellt am 29.Apr.2014 | 16:31 Uhr

Die Geschichtswerkstatt tagt am Freitag, 2. Mai, zum Thema „Tendenzen der Zwanziger Jahre“. Beginn ist 19 Uhr in Kulturstation Zollhäuser Rodenäs, der Eintritt ist frei. Es moderieren Rainer Adelheim und Hanno Nord. Die kulturelle Situation zwischen den Kriegen wird anhand von Bildbeispielen aus Kunst, Design und Architektur beleuchtet.

Vorgestellt wird der unkonventionelle Lebensweg der Franziska zu Reventlow als Vorbild für viele Frauen der Zeit. Über sie spricht Heinz Rudolf Niemann: Franziska – hält man sich an Geburts- oder Taufurkunden – gab es sie gar nicht. Fanny Liane Wilhelmine Sophie Auguste Adrienne zu Reventlow dagegen wohl. Doch diese Tochter aus gräflichem Hause, geboren 1871, fügte sich nicht in das ihr zugedachte Leben. Sie nahm sich Rechte, die sie für selbstverständlich hielt, ohne eigentlich dafür kämpfen zu wollen. Nach dem ersten Weltkrieg, in dessen letztem Jahr sie starb, folgten viele Frauen diesem Vorbild, die meisten wohl, ohne sich dessen bewusst zu sein.





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