Radeln von Sprakebüll nach Leck : Ein Traum geht in Erfüllung

Feierliche Einweihung: Gleich nach der Freigabe nutzen die ersten Radler die Chance, den neuen Radweg auszuprobieren.  Foto: ji
Feierliche Einweihung: Gleich nach der Freigabe nutzen die ersten Radler die Chance, den neuen Radweg auszuprobieren. Foto: ji

Auch das dritte Teilstück des neues Radweges von Sprakebüll nach Leck ist nun befahrbar / Mehr Sicherheit für die Kinder

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28. Juli 2012, 08:29 Uhr

Sprakebüll | "Die kleine Gemeinde Sprakebüll ist wirklich etwas ganz Besonderes. Denn heutzutage auf eigene Rechnung - also ohne öffentliche Zuschüsse - einen kombinierten Rad- und Fußweg zu erstellen, kann nur gelingen, wenn alle Einwohner an einem Strang ziehen, ihrer Gemeindevertretung volles Vertrauen schenken und zu eigener Mithilfe jeglicher Art bereit sind." Dieses Lob sprach auf dem Hofplatz des Gutes Gaarde die Achtruper Bürgermeisterin, Hannelore Schulze, ihrem Sprakebüller Amtskollegen Karl-Richard Nissen aus.

Das Lob spendete sie anlässlich der offiziellen Einweihung des gerade fertiggestellten dritten Abschnitts des Radweges entlang der Landstraße 300 von Schafflund in Richtung Leck. Das neue, immerhin 3,1 Kilometer lange Teilstück mit einer zwei Meter breiten, asphaltierten Fahrbahn führt vom Ortsteil Sandacker über die - dem Deichbauamt gehörende - Brücke über die Lecker Au am Gut Gaarde bis zum Weg Richtung Gut Hogelund.

Der Radweg, lobte Nissen, konnte dank hervorragender Zusammenarbeit des Planungssbüros Holtz (Husum), der Behörden und des bauausführenden Unternehmens Ludwig Feddersen (Leck) innerhalb von nur drei Monaten fertiggestellt werden. Großer Dank gebühre auch den Landeigentümern, die alle erforderlichen Flächen bereitwillig zur Verfügung gestellt hätten.

Aufgrund hinreichender Gewerbesteuereinnahmen aus ortsansässigen, Energie produzierenden Betrieben habe die Finanzierung des Projektes problemlos geklappt, erklärte der Bürgermeister. Angefallen waren Kosten in Höhe von rund 550 000 Euro, inklusive des erforderlichen Landerwerbs. "Mit der Fertigstellung des dritten Abschnitts unseres Rad- und Fußwegs von der Grenze zur Gemeinde Schafflund bis zum Ortsteil Schruplund der Gemeinde Achtrup ist uns ein lange gehegter Wunsch in Erfüllung gegangen", frohlockte das Gemeindeoberhaupt. "Nun haben wir für unserer Radfahrer eine sichere Anbindung an das Radwegenetz nach Leck und Ladelund." Wichtig sei er für die Kinder, die mit dem Fahrrad zur Schule nach Achtrup oder Leck, zum Sporttraining beim TSV Achtrup oder zum Naturbad Ladelund fahren.

Im Anschluss ergriffen Bürgermeister Karl-Richard Nissen und der Geschäftsführer der Firma Feddersen, Peter Lentfer, je eine der beiden Scheren, um das Flatter-Band zu zerschneiden und auf diese Weise den Weg symbolisch freizugeben. Eine Gruppe von Radfahrern machte sich auf den Weg zum Gasthof Paulsen, wo für geladene Gäste ein Festessen vorbereitet war.

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