Ein Streik mit Skat als Folge

Die Gründerväter der  Verdi-Skatrunde um 1984.
Die Gründerväter der Verdi-Skatrunde um 1984.

Inzwischen eine reine Männersache: Die Verdi-Skatrunde Leck besteht seit 30 Jahren

shz.de von
20. September 2013, 00:31 Uhr

Aus einer Auseinandersetzung wegen der Arbeitszeiten wurde eine Skatrunde: Während einer Streikphase des Gewerkschaftvereins Verdi im Jahr 1984 in Leck organisierten die Arbeiter eine Skatrunde.

Was Anfangs nur als Zeitvertreib während des Streikes gedacht war, entwickelte sich schon bald zu einer festen Einrichtung, die Spieler behielten ihre regelmäßigen Treffen bei. Ein stetiger Kreis von Skatfreunden trifft sich immer an fünf Sonnabenden im Winterhalbjahr, um gestiftete Pokale auszuspielen. Anfangs waren auch Frauen mit von der Partie, aber inzwischen hat sich die Truppe zu einer reinen Männerrunde entwickelt.

Die Mitspieler haben sich im Laufe der Zeit geändert, setzten sich im Kern aber immer noch aus Gewerkschaftsangehörigen zusammen, die Freude mit Bube und Dame haben. Gespielt wird auch nicht um Geld und nicht so ernsthaft, wie in anderen Skatvereinen, aber natürlich trotzdem nach festen Regeln. Das Spiel an sich und die Geselligkeit stehen im Vordergrund.

Auch Gäste sind willkommen, wenn die Skatrunde am Sonnabend, 5. Oktober, ab 14 Uhr im Dorfkrug die neue Saison einläutet.

Wer weitere Infos wünscht, kann sich unter der Telefonnummer 04662/ 3694 mit Nico Baltjan in Verbindung setzten. Er ist Gründungsmitglied.

zur Startseite
Karte

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen