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Nordfriesland Tageblatt

24. August 2017 | 05:24 Uhr

Ein stiller Tag zum Gedenken

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Am Sonntag, 16. November, ist Volkstrauertag – in Südtondern wird an vielen Orten der Kriegstoten und Opfer der Gewaltherrschaft gedacht

In Ladelund wird an die Toten des Konzentrationslagers erinnert, das 70 Jahre vorher im November 1944 in Ladelund errichtet wurde. Verbunden ist die Gedenkfeier mit der Buchpräsentation von Pastor i.R. Harald Richter, Ansprachen halten Bischof Gothart Magaard und Ministerin Anke Spoorendonk. Beginn ist um 10 Uhr mit einem Gottesdienst in der St. Petri-Kirche Ladelund mit Lesungen und Liedern in mehreren Sprachen, anschließend folgen stilles Gedenken und Kranzniederlegungen. Um 12 Uhr gibt es im Kirchspielkrug Ladelund ein gemeinsames Mittagessen für Gäste und Gastgeber mit anschließenden Grußworten. Um 14.30 Uhr folgt ebenfalls im Kirchspielkrug die Präsentation des Buches von Harald Richter: „Hinabgestiegen in das Reich des Todes. Das Konzentrationslager, Pastor Johannes Meyer und kirchliche Gedenkstättenarbeit in Ladelund“, es folgt ein Konzert des Fontanuskoors aus Putten. Um 16 Uhr wird in der KZ-Gedenk- und Begegnungsstätte der Bilderzyklus zu Psalm 84 von Uwe Appold präsentiert – die Bilder sind Bestandteil des Buches von Harald Richter, dazu gibt es Kaffee und Kuchen.

Die Gemeinde Leck gestaltet eine Gedenkverstaltung zum Volkstrauertag zusammen mit der Kirchengemeinde St. Willehad, der Freiwilligen Feuerwehr Leck und Osterschnatebüll, dem Handels- und Gewerbeverein, den Vereinen der Gemeinde Leck, dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und der Bundeswehr. Auftakt ist ein gemeinsamer Gottesdienst um 10 Uhr in der St. Willehad-Kirche zu Leck. Nach dem Gottesdienst werden die Teilnehmer der Veranstaltung die Kränze von der St. Willehad-Kirche zu Fuß zum Friedhof Leck verbringen. Um 11.15 Uhr beginnt die Feierstunde am Ehrenmal auf dem Friedhof in Leck. Auch am Ehrenmal in Osterschnatebüll gibt es eine Gedenkveranstaltung anlässlich des Volkstrauertages, die um 14 Uhr beginnt, am Klintumer Ehrenmal wird gegen 14.20 Uhr der Kriegstoten gedacht.

In Niebüll werden die Gedenkfeierlichkeiten vom Verein zur Pflege und Erhaltung des Deezbüller Ehrenmals mit Beteiligung vieler weiterer Institutionen ausgerichtet, Beginn ist um 8.30 Uhr auf dem Deezbüller Friedhof. Nach der Einweihung der neuen Gedenkstätte folgen Kranzniederlegungen, musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung durch den Feuerwehrmusikzug Emmelsbüll-Horsbüll. Um 9.30 Uhr beginnt ein Gottesdienst zum Volkstrauertag in der Apostelkirche, anschließend wird ein Imbiss gereicht.

In Neukirchen beginnt eine Gedenkfeier am Ehrenmal der Gemeinde mit Ansprache und der Kranzniederlegung um 9.15 Uhr. Im Anschluss daran findet dann der Gottesdienst zum Volkstrauertag um ca. 9.30 Uhr in der Kirche statt.

In Rodenäs beginnt der Gottesdienst nach einer Kranzniederlegung am Ehrenmal um 14 Uhr in der Kirche.

In Aventoft ist der Gottesdienst zum Volkstrauertag am Abend um 19 Uhr in der Kirche.

In der Rimbertikirche in Emmelsbüll findet am Sonntag um 10.45 Uhr der Gottesdienst zum Volkstrauertag statt. Die Predigt hält John Chrisp Reader aus der englischen Diocese von Ely. Anschließend folgt die Kranzniederlegung am Gedenkstein. Das für den Sonntagabend in Emmelsbüll vorgesehene Orgelkonzert mit dem englischen Organisten Paul Turner muss ausfallen, der Künstler ist erkrankt.

In Klixbüll findet der Gottesdienst um 10 Uhr in der Kirche Klixbüll statt in Braderup um 17 Uhr. In beiden Gemeinden erfolgt nach dem Gottesdienst die Kranzniederlegung. Die Kirchengemeinde Klanxbüll lädt am Volkstrauertag zum Gottesdienst um 14 Uhr in die Kirche „Unserer lieben Frau“ ein. Die Predigt hält ebenfalls John Chrisp Reader aus der englischen Diocese Ely. Nach der Kranzniederlegung wird zum Kirchkaffee mit den englischen Gästen ins Gemeindehaus eingeladen.

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erstellt am 05.Okt.2014 | 12:48 Uhr

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