zur Navigation springen
Nordfriesland Tageblatt

13. Dezember 2017 | 16:39 Uhr

Niebüll : Ein neuer Stadtpfad für Wissbegierige

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Vom Rathaus bis zur Kirche: 33 Hinweisschilder informieren zusammen mit einem neuen Flyer über die Besonderheiten der Stadt.

von
erstellt am 07.Jun.2016 | 11:36 Uhr

Mit nur wenigen Handgriffen war das wie ein Frühstücksbrett große Hinweisschild angebracht. Keine schweißtreibende Arbeit, trotz der schwülwarmen Temperaturen gestern. Und damit steht das erste von insgesamt 33 Schildern, die ab sofort im Rahmen des neuen „Niebüller Stadtpfades“ auf die Besonderheiten der Kommune aufmerksam machen sollen.

Was bedeutete das Wort „Hungerfenne“ ursprünglich? Wer heiratet bei der Kubushochzeit? Wie entsteht eine Wehle? Und was hat „Felix“ mit dem Künstler Ren Rong zu tun? Auf der etwa zehn Kilometer langen Strecke quer durch die Stadt finden Interessierte mit Hilfe eines Flyers sowie den dazugehörigen Hinweisschildern Antworten auf diese und weitere Fragen. „Wer den Schildern folgt, lernt viel Interessantes über Niebüll kennen“, ist sich Stadtmanager Holger Heinke sicher. Denn gemacht sei der Pfad nicht nur für Touristen, sondern „für alle, die mehr über ihre Stadt erfahren wollen“.

Solch eine Informationsroute über Niebüll ist kein Novum. Bereits 2001 wurden drei Pfade zu den Themen „Ökologie“, „Geschichte“ und „Kunst “ entwickelt, die in einer Broschüre zusammengefasst waren (damals erstellt vom Verein für Niebüller Geschichte, dem Naturkundemuseum zusammen mit dem BUND sowie dem Richard-Haizmann-Museum). „Da sich mit der Zeit aber einige Inhalte verändert haben und neue sehenswerte Orte hinzugekommen sind, haben das Stadtmarketing und Kulturbüro mit der Mussack-Unternehmung eine neue Broschüre mit Ausschilderung entwickelt“, so Holger Heinke.

Ein Projekt, das insgesamt knapp 2500 Euro kostete – finanziert von der Stadt Niebüll. Neben den 33 Schildern wurden 2000 Flyer gedruckt, die in den nächsten Tagen an wichtigen Standorten der Stadt ausliegen werden, unter anderem bei der Touristinformation, im Rathaus, im Richard-Haizmann- und im Naturkundemuseum. Alle Infos sind aber auch im Internet auf www.niebuell.de zu finden.

Die Strecke des neuen Stadtpfades kann zu Fuß oder mit dem Fahrrad bewerkstelligt werden. Am Start der Tour gibt es rund um den Niebüller Rathausplatz gleich mehrere Entdeckungen zu machen. Vom Richard-Haizmann-Museum über das Tor der Winde, das Ziffernblatt der Rathaus-Uhr, die Ren-Rong-Skulptur in der Stadtbücherei bis zur roten englischen Telefonzelle konzentriert sich die Route dort vor allem auf die Kunst. Über Stationen wie dem Wasserturm am Bahnhof, der Christuskirche, der Wehle, dem Hochzeitswald oder dem Naturkundemuseum führt die Strecke zum Schluss zur Katholischen Kirche St. Gertrud. Und wer Punkt für Punkt die Stationen abläuft oder fährt, „kennt sich am Ende gut aus“, verspricht der Stadtmanager.

Angedacht sind für die Sommermonate auch Stadtführungen, die noch mehr Fakten über die Attraktionen vermitteln sollen. Heinke: „Damit man über die Infos in den Flyern und den Hinweisschildern dann noch ein bisschen mehr über unsere Stadt erfährt.“ Und das dann Schritt für Schritt.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen