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Ein Lichterfest für die weltweite Hospizbewegung

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

von
erstellt am 12.Okt.2015 | 10:15 Uhr

Überall Lichter – und zu früher Abendstunde auch noch selbstgebastelte Laternen auf dem Weg zwischen den Hausnummern 6 und 2 im Westersteig. Das Wilhelminen-Hospiz beging den Welthospiztag 2015 am Wochenende mit einem Lichterfest. Eingeladen war jedermann, und erschienen waren viele Bürger aus der Stadt und dem Umland, um das Hospiz und sein Nebengebäude kennen zu lernen. Das Wilhelminen-Hospiz im Haus Nr. 2 verfügt sieben Plätze, an denen Menschen ihren letzten Lebensabschnitt in Würde beenden. Das „Underwood“-Haus, benannt nach seiner Stifterin, ist Fortbildungen gewidmet.

Erstmals in dem noch jungen Hospiz, in dem 25 haupt- und für das 100 ehrenamtliche Kräfte tätig sind, wurde am Ehrentag der weltweiten Hospizbewegung ein solcher Tag begangen. Gestaltet wurde er mit einer Führung durch das Hospiz, mit Musik, Lesungen und dem Basteln von kleinen Laternen. Und es war Gelegenheit, die Hospizarbeit kennen zu lernen, sich über Aktivitäten zu informieren. Diese „hingen“ plakativ an einem Apfelbaum, an dem jeder Apfel eines der Arbeitsfelder symbolisierte.

So still, wie dem Ende des Lebensweges Raum gegeben wird, so lebhaft verlief andererseits dieses Lichterfest. Man kam in Gespräche mit Christel Tychsen, der unermüdlichen Mutter der lokalen Hospizbewegung, und mit professionell wirkenden Kräften. Wer kam, empfand der Besuch dieser Einrichtung als Gewinn, bekam aber auch zu wissen, dass das Hospiz finanzielle Unterstützung braucht – egal, ob aus seiner „Boutique Wilhelmine“, aus Spenden oder anderen Quellen. Das Lichterfest 2015 – eine gute Gelegenheit, mehr über die Einrichtung zu erfahren.

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