Ein Konzept im Wandel

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Sein 30-jähriges Bestehen feierte der Kindergarten Achtrup mit einem Empfang

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30. Juni 2014, 08:34 Uhr

Seit 30 Jahren besteht nun schon der Kindergarten Achtrup. Grund zum Feiern, und zwar mit einem stimmungsvollen Empfang. Der Nachmittag stand ganz im Zeichen eines fröhlichen Kinderfestes unter dem Motto: „Rund um die Welt“. Gabriele Beilecke rief allen Teilnehmer die Entwickelung des von ihr geleiteten Kindergartens kurz in Erinnerung. Dieser war zunächst als einzügige kommunale Einrichtung geführt worden, bis die Kirchengemeinde Leck 1990 seine Trägerschaft übernahm. 1992 wurde die zweite Kindergartengruppe eingerichtet. Seit 2006 gehört der Kindergarten Achtrup dem Evangelischen Kindertagesstättenwerk Nordfriesland an. 2012 wurde er um eine „Krippengruppe“ erweitert. Heute werden dort insgesamt 56 Kinder betreut. Seine Öffnungszeit wird vom neuen Kindergartenjahr an von 7 bis auf 17 Uhr erweitert. „Was unser pädagogisches Konzept angeht“, so die Chefin des Jubilars, „so kann mit Fug und Recht behauptet werden, dass es sich ständig weiterentwickelt und wohl niemals abgeschlossen sein wird. Das darf es auch nicht, denn nur was sich verändert, bleibt lebendig.“

Zu danken habe sie für die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Gemeinde Achtrup, dem Kindertagesstättenwerk Nordfriesland, Pastor Stefan Möbius und dem gesamten Kirchengemeinderat Leck, ganz besonders auch dem eigenen Freundeskreis sowie der Grundschule Achtrup und den übrigen Institutionen und Vereinen, die der Arbeit des Kindergartens positiv zur Seite stehen. „Nach 14 Jahren, in denen ich – gemeinsam mit unserem Mitarbeiterteam und in Absprache mit unserem Träger – nun schon den Erziehungsstil unseres Kindergartens prägen durfte, wünsche ich uns allen auch weiterhin einen guten Blick und das Vertrauen auf unsere eigenen Stärken, damit wir die Bedürfnisse der Kinder und Eltern erkennen und den Mut aufbringen, ihnen durch stete Anpassung unserer Konzeption gerecht zu werden“, leitete Gabriele Beilecke zu einer Serie prägnanter und wohltuend kurzer Grußworte wieder. Alle Redner, unter ihnen Uwe Friedrichsen und Karl-Richard Nissen als Bürgermeister der Gemeinden Achtrup und Sprakebüll, Pastor Stefan Möbius, Markus Wagner als Gemeindewehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Achtrup, Claus Friis als stellvertretender Geschäftsführer des Bürgerwindparks Sprakebüll, warteten mit ermutigenden Wortbeiträgen und Geschenken auf.

Das Programm des Kinderfestes am Nachmittag begann mit einem dem Alter der Mädchen und Jungen angepassten Gottesdienst. Unmittelbar darauf folgten drei mitreißende Tänze, dargeboten von Formationen der in Medelby ansässigen „Grupo Mulecada“ unter der Leitung von Rosi Segura Ureta, einer gebürtigen Brasilianerin. Die gesamte Spielfläche des Außengeländes war bestimmten Erdteilen zugeordnet, deren klimatische Bedingungen sich im Angebot der Spiele widerspiegelten. Beispielsweise wurde in tropischen Ländern mit Kokusnüssen geworfen, wurden in der Antarktis Tänze von Pinguinen einstudiert oder in Nordamerika Marterpfähle von Sioux-Indianern bereitgestellt.

Ein Gruppenraum diente als „Caféteria“, in der Kaffee und Kuchen, verzehrt werden konnten. Nach einem Ponyreiten endete der Der „Weltmarkt“ gegen 17.30 Uhr. Er hatte allen Teilnehmern viel Freude bereitet.

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