Bramstedtlund : Ein Großeinsatz und viele Übungen

Komik pur: die 'Lernkontrolle' nach dem Lehrgang. Foto: ji
Komik pur: die "Lernkontrolle" nach dem Lehrgang. Foto: ji

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09. Februar 2013, 09:40 Uhr

Bramstedtlund | "Wir freuen uns, dass ihr einmal kennenlernen wollt, wie sich bei uns das Leben und Feiern so abspielt." So begrüßte Jürgen Cordsen, Bramstedtlunds Wehrführer, im Ladelunder Kirchspielkrug die 90 Teilnehmer des Winterfestes. Auf die dienstlichen Ereignisse des abgelaufenen Jahres hinweisend, stellte er fest: "Aufgrund von nur fünf ernsten Einsätzen verlebten wir ein relativ ruhiges Jahr, denn abgesehen von einem dramatisch verlaufenen Großbrand, waren die Gründe unseres Ausrückens in den übrigen Fällen weniger aufregend." Umso intensiver habe man das Löschen, Bergen und Helfen geübt, mit dem stolzen Erfolg, die Leistungsbewertung "Roter Hahn Stufe 2" erfolgreich absolviert zu haben. Auf der geselligen Ebene sei die Feier des 80-jährigen Bestehens der FF Bramstedtlund das herausragende Ereignis gewesen.

Nach einer Tombola und eingeschobenen Tanzrunden zu flotter Disco-Musik standen Ehrungen an. Gemeindewehrführer Christian Sommer (Ladelund) zeichnete den stellvertretenden Ortswehrführer der Feuerwehr Bramstedtlund, Michael Puschmann, für aktive 25 Dienstjahre mit dem Brandschutzehrenzeichen in Silber am Bande aus. Verliehen wurde es ihm vom Innenminister des Landes Schleswig-Holstein. Das Anstecken des Ordens erwies sich als schwieriger. Der Geehrte nahm es gelassen. In Abwesenheit geehrt wurde Ralf Hansen (ebenfalls für 25 Jahre aktiven Dienstes in der Freiwilligen Feuerwehr), während Albert Hansen, ebenfalls in Abwesenheit die Ordensschnalle für 50-jährige Zugehörigkeit zur Freiwilligen Feuerwehr zugesprochen wurde.

In einem Grußwort unterstrich Gemeindewehrführer Christian Sommer die nachgewiesene Schlagkraft der Gemeindewehr Bramstedtlund-Ladelund-Westre sowie die harmonische Zusammenarbeit ihrer drei Ortswehren: "Besser kann man nicht zusammenarbeiten."

Zu vorgerückter Stunde präsentierte der Festausschuss einen Trupp ausgewählter Kameradinnen und Kameraden, über die verlautete, sie hätten einen dreiwöchigen Intensiv-Lehrgang an der Feuerwehrschule in Harrislee absolviert. Nun solle durch den örtlichen Feuerwehrvorstand eine Lernerfolgskontrolle erfolgen. Alle "Leistungsnachweise" endeten jedoch in argem Chaos und verzweifelten Aufrufen zur Disziplin. Die Zuschauer kamen aus dem Lachen gar nicht heraus, so dass sie am Ende für den nachfolgenden "Tanz bis in den frühen Morgen" bestens eingestimmt waren.

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