„Ein ganzes Dorf macht Flohmarkt“

Pastor Jens-Uwe Albrecht probiert bei der Familie Rasmussen Box-Handschuhe an.
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Pastor Jens-Uwe Albrecht probiert bei der Familie Rasmussen Box-Handschuhe an.

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01. Mai 2016, 14:03 Uhr

Nach der verregneten aber doch gelungenen Premiere mit 35 Ständen im vergangenen Jahr hieß es zum zweiten Mal in Braderup „Ein ganzes Dorf macht Flohmarkt“. Und dieses konnte man getrost wörtlich nehmen, denn Einwohner aus fast allen Straßen und Wegen des Ortes an der B  5 waren an 52 Standorten mit 65 Anbietern dabei.

Dieses freute insbesondere die Initiatoren Heike Schwab sowie Susanne und Gernot Boennen. Die Idee und Inspiration zu diesem Event hatten sie sich aus einem Nachbarort geholt und einen Aufruf zum Dorf-Flohmarkt an alle Braderuper Haushalte gestartet, berichtete Heike Schwab. Sie hatte ihren Stand gemeinsam mit Sohn Janne vor ihrem Secondhand-Laden an der B  5 aufgebaut. Viele Hofplätze, Unterstände, Carports, Garagen oder sogar auch die Bus-Wartehäuschen waren zu Flohmarkt-Ständen umfunktioniert. Auch das Wetter spielte dieses Mal mit, die Besucher strömten in Scharen herbei. Einige Wege waren regelrecht mit Autos voll geparkt, und die „Seh- und Kaufleute“ spazierten von Stand zu Stand. Aber auch per Fahrrad klapperte so mancher die Standorte ab.

Die Stimmung unter Anbietern und Besuchern war richtig gut. „Man trifft viele Leute zum Schnacken“, freute sich ein Braderuper Ehepaar. Überzählige Sachen, die nicht mehr benötigt werden, gab es für Schnäppchenpreise zu erwerben. Neben den üblichen Waren wie Spielzeug, Bekleidung, Bücher sowie Haushaltsgegenstände und Kleinmöbel aller Art wurden auch außergewöhnliche Sachen angeboten. So wechselte eine große Terrakotta-Gartenvase den Besitzer, oder Pastor Jens-Uwe Albrecht probierte aus Jux bei der Familie Rasmussen ein paar Box-Handschuhe an. Überall war tüchtig was los. Susanne Boennen meinte: „Es macht wirklich Spaß!“

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