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Ein fröhliches Fest für die neuen Krippenräume

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Im Montessori-Kinderhaus Nordlicht wurde der Anbau mit einem bunten Abend eingeweiht / Viel Lob für die bereits dritte Niebüller Krippe für Nachwuchs von „null bis drei“ Jahren

Feierlich und fröhlich wurden die neuen Krippenräume im Montessori-Kinderhaus Nordlicht am Sylter Bogen 1 in Niebüll eingeweiht. Viele Ehrengäste, Musik, Tanz und ein Büfett – ein bunter, aufgelockerter Abend. „Es sollen ja nicht nur Reden geschwungen werden“, so Leiterin Thekla Stoffel, die alles organisiert hatte. Sie dankte allen beteiligten Institutionen, besonders der Stadt, den Erzieherinnen, den Eltern.

Danach hatten die 15 Erzieherinnen aus Kita und Krippe das Wort. Sie offerierten für jeden Buchstaben zu „Kinderhaus Nordlicht“ eine Botschaft. „D“ wie Dank an die Hausmeister und Reinigungskräfte. „E“ wie gutes, gesundes Essen. „S“ wie häufiges, gemeinschaftliches Singen. „I“ wie „Ich werde nie Chef!“ – denn Thekla Stoffel hat 138 Punkte in der Amtführung zu beachten. Viel Gelächter beim O, das als „Och“ die finanzielle Lage der Praktikantin persiflierte.

Niebülls Bürgermeister Wilfried Bockholt erwähnte in seiner Rede, dass dies die bereits dritte Niebüller Krippe für den Nachwuchs von „null bis drei“ Jahren sei. Die Kleinen toben in jeweils zwei Zehnergruppen jedoch nicht allein, sondern inmitten der Kita, also „ganz normales Leben findet hier statt“, wie Bockholt hervorhob. Der Sozialausschussvorsitzende Bernd Neumann lobte wie der Bürgermeister die Arbeit, die in der Kita und für die Krippe geleistet wurd. Er selbst habe den Baufortschritt und die Freude der Kinder nahezu täglich beobachtet.

Die Schlüsselübergabe erfolgte durch Architektin Ursula Limbrecht und Bauleiter Helge Horstmann. Beide lobten die entspannte Zusammenarbeit. Schnell habe man sich auch bei Einzelfragen einigen können. Christian Kohnke, Leiter des Evangelische Kindertagesstättenwerks, wagte den großen Überblick: Vom ersten Treff mit der Stadt über den Grundstückserwerb bis zum letzten Hammerschlag ging sein rhetorischer Parforceritt. Sein Dank galt vor allem Thekla Stoffel, die danach großen Beifall bekam.

Für Pastorin Friederike Harbordt war der Anbau ein Stück Abrundung, mit dem Wort „Krippe “ der Christus-Bezug schon sehr deutlich. Sie segnete mit einem großen goldenen Ring die Erzieherinnen, legte passende kirchliche Requisiten in den nun goldenen Kreis. Danach ein Paukenschlag, es folgte ein irre Tanzshow einer kunterbunten Bettlaken-Combo, riesiger Beifall am Ende. Die Besucher schauten sich die kindgerechten Räume an und klönten über die Zukunft der Kinder.

Bauträgerin der Krippe ist das Evangelische Kindertagesstättenwerk Nordfriesland. Das Bauvorhaben ist mit Kosten von 600 000 Euro veranschlagt, teilte Geschäftsführer Christian Kohnke mit. 380 000 Euro Zuschuss kommen aus dem Bundes-Krippenförderprogramm, den Rest finanzieren Kirche und die Stadt Niebüll.


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erstellt am 06.Feb.2014 | 08:00 Uhr

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