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Nordfriesland Tageblatt

21. August 2017 | 04:55 Uhr

Junges Kino : Ein Filmcamp für junge Talente

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Das Kulturbüro der Stadt Niebüll geht mit seinem Nordfriesischen Filmwinter für Jugendliche in die nächste Runde

Das Filmcamp im Sommer und der Nordfriesische Filmwinter sind im Kalender des Niebüller Kulturbüros feste Termine – und in denen junger Filmemacher. „Wir haben etliche Teilnehmer, die immer wieder dabei sind, und das ist toll“, freut sich Natalie Kujawa (20). Die FSJ-lerin im Kulturbüro hat dieses Mal die Organisation inne. Unterstützt wird sie dabei von ihrer Kollegin Lena Runge, die gerade ihr Freiwilliges Soziales Jahr am Scheersberg ableistet. Die internationale Bildungsstätte stellt auch einen Teil des Equipments, wie Kameras und Schnittgeräte, zur Verfügung. Mit im „Boot“ ist auch der Foto- & Videograf Eugen Heimböckel. Der 34-Jährige, hauptberuflich arbeitet er als Erzieher bei den Mürwiker Werkstätten, ist schon ein „alter Hase“ im Geschäft. Seit zehn Jahren widmet er sich unter anderem der Portrait- und Bandfotografie, stellt Musikvideos, Imagefilme und vieles mehr her (www.heimboeckel.com). Beim Filmcamp/Filmwinter ist er im dritten Jahr dabei und gibt den Jungregisseuren Tipps für die Umsetzung ihrer Ideen. „Jeder wird seine Aufgabe bekommen, sich finden“, sagt Eugen Heimböckel.

Was ist das Ziel des Nordfriesischen Filmwinters? „Filmbegeisterte junge Menschen kennenlernen, mit ihnen kreativ werden, einen kurzen Film planen, drehen und schneiden und das Endergebnis voller Stolz deiner Familie und deinen Freunden in Kinoatmosphäre präsentieren“, sagt Natalie Kujawa. Wer dabei sein möchte, sollte sich am Wochenende vom 8. bis zum 10. Januar nichts vornehmen. Und da es draußen dann zu kalt ist, sind die jungen Hobbyfilmer drei Tage lang in der Jugendherberge Niebüll untergebracht. Am Filmwinter teilnehmen dürfen alle Jugendlichen im Alter zwischen zwölf und einschließlich 18 Jahren, die gerne einmal selbst der Star in ihrem eigenen Film wären oder ausprobieren wollen, wie man mit einer Kamera filmt und an einem Computer sein Werk schneidet und bearbeitet. Die Teilnehmerzahl ist auf zehn begrenzt. „Werden wir mehr, benötigen wir einen weiteren Teamer“, sagt Natalie Kujawa. Und zum Filmprojekt: „Im vergangenen Jahr lautete das Moto ,Das Leben‘. Das war eine witzige Idee. Ein spezielles Thema gibt es dieses Mal nicht. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, Ideen zu entwickeln. Am Ende entstehen ganz eigene Projekte.“

Schade wäre es, wenn sie nach dem Wochenende sang- und klang los in der Versenkung verschwinden würden. Deshalb sind Freunde und Familienangehörige der jungen Filmer eingeladen, sich am Sonntag, 10. Januar, 18 Uhr, die fertigen Streifen in der Jugendherberge anzusehen.

Gefördert wird das Projekt „Nordfriesischer Filmwinter“ übrigens durch die Filmwerkstatt Kiel der Filmförderung Hamburg/Schleswig-Holstein. Auch im kommenden Sommer wird es wieder ein Filmcamp geben.

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erstellt am 13.Nov.2015 | 05:00 Uhr

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