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Ein deutlich zu trockener Mai in Südtondern

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Der Mai 2016 fiel recht warm und insgesamt trocken aus. Nach einem gemischten Start setzte sich pünktlich zum Himmelfahrts-Wochenende Hochdruckeinfluss mit viel Sonnenschein durch. Die Temperaturen stiegen rasch an und pendelten in den folgenden Tagen zwischen 23 und 25 Grad.

Das sonnige und trockene Wetter hielt sich über eine Woche lang. Zu Pfingsten machten sich die Eisheiligen bemerkbar, und die Temperaturen stürzten regelrecht ab. Bei wechselhaftem Wetter mit Schauern lagen die Höchstwerte über Pfingsten gerade mal zwischen 11 und 13 Grad.

Nachfolgend bestimmten abwechselnd Tief- und Hochdruckgebiete das Wetter. Dabei gelangte mal kühle, mal warme Luft zu uns, so dass es recht große Sprünge bei den Temperaturen gab. Zum Monatsende zog das Tief „Elvira“ langsam über Deutschland hinweg und lenkte feuchte, subtropische Luft zu uns. So kam es teilweise zu heftigen Regengüssen und Gewittern mit Starkregen, Hagel und Sturmböen. Vor allem im Süden richteten die Unwetter verheerende Schäden an, aber auch im Norden liefen zahlreiche Keller voll. Bei uns kam im Mai mit 32,8 Litern pro Quadratmeter vergleichsweise wenig Regen vom Himmel, nur 62 Prozent der üblichen Regenmenge. Am meisten Niederschlag fiel mit 10,3 Litern am 14. Mai. Die mittlere Temperatur lag bei 13,5 Grad und damit 2,7 Grad über dem langjährigen Mittel der Jahre 1981 bis 2010. Der wärmste Tag war mit 25,8 Grad der 22. Mai. Der Tiefstwert des Monats wurde mit minus 1,1 Grad in der Nacht zum 1. Mai gemessen. Die Sonne schien vor allem in der ersten Hälfte des Monats häufig. Mit gut 253 Stunden wurde das Klimamittel um 10 Prozent übertroffen.

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erstellt am 02.Jun.2016 | 10:19 Uhr

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