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Nordfriesland Tageblatt

20. August 2017 | 08:18 Uhr

Ein Abend mit russischer Kammermusik

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Die Cellistin Simone Drescher und die Pianistin Olga Gollej nehmen die Zuhörer am Montag, 20. Januar, ab 20 Uhr im Rathaus in Leck mit auf eine musikalische Reise nach Russland. Dabei geht es 2014 bei den Konzerten der Musikfreunde in Leck und Umgebung genauso hochkarätig weiter, wie das Jahr 2013 aufgehört hat, denn die beiden jungen Künstlerinnen gehören zum exklusiven Kreis der Stipendiaten des Deutschen Musikrats.

2011 an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar gegründet, bestreitet das Duo Simone Drescher und Olga Gollej seitdem zahlreiche musikalische Projekte. 2012 wurde es mit einem Stipendium des Deutschen Musikwettbewerbs in der Kategorie Duo Violoncello-Klavier ausgezeichnet und in die 57. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler aufgenommen. Außerdem erhielten die beiden Musikerinnen ein Jahresstipendium der Deutschen Stiftung Musikleben und sind als Solisten Stipendiaten bei „Yehudi Menuhin Live Music Now“.

Mit „Rossija“ widmet sich das Duo der russischen Kammermusik. Zur Eröffnung wird das „Andante cantabile“ von Tschaikowsky erklingen. Dem Werk liegt der zweite Satz seines ersten Streichquartetts zugrunde, in dem Tschaikowsky das russische Volkslied „Auf dem Diwan Wanja saß“ eindringlich zum Schweben bringt. Bei der Uraufführung soll Leo Tolstoi von dieser herzzerreißenden Musik zu Tränen gerührt gewesen sein. 90 Jahre später entstand Alfred Schnittkes 1. Cellosonate, die sich mit ihrer Polystilistik zwischen Walzeranklängen, Clustern und einem Traum von Neobarock bewegt. Natürlich darf an diesem Abend die große g-moll Sonate von Rachmaninoff nicht fehlen. In dieser leidenschaftlichen Sonate dominiert neben einem Höhenflug der Gefühle unüberhörbar die ewige große Liebe des Komponisten zu seiner russischen Heimat.

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erstellt am 09.Jan.2014 | 00:33 Uhr

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