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Ein Abend mit jungen Afghanen und ihren Helfern

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Inegration funktioniert: Netzwerkarbeit erfolgreichgrbc kdlsafjklösdajfjjjjkladsfjklödasjfklöasjdfklöjlösdkafjsklöjdfkla

In der Bildungs- und Arbeitswerkstatt Südtondern (BAW) fand ein „Dankeschön-Abend für die gute Zusammenarbeit“ mit den Paten der im Deutschkurs begleiteten afghanischen Flüchtlinge statt. Mit dabei waren als Hauptpersonen die jungen Afghanen sowie die Agentur für Arbeit als Auftraggeber des Sprachkurses, vertreten durch Reinhold Wellen (Geschäftsführer operativ), Netzwerkpartner, wie das Diakonische Werk mit Nicole Saballus an der Spitze, die Gemeinschaftsschule Niebüll mit Schulleiter Ferdinand Sönnichsen und Nils Philipp (Awo Flüchtlingshilfe). Nach der Begrüßung durch BAW-Geschäftsführer Hauke Brückner gab es einen munteren Austausch. „Die Idee, dass nur ein gutes Miteinander in der Region die Grundlage der Integrationsarbeit sein kann, war der Hintergrund dieser Veranstaltung“, erklärte Hauke Brückner in seiner Rede.

Die Macher in der BAW hatten im Vorjahr die Idee zu einer Wohngruppe mit minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen. Die 16-Jährigen waren zunächst in der Jugendherberge untergebracht. Das BAW-Team entwickelte ein Konzept, diese in einem Wohnhaus gemeinsam unterzubringen. Der Kreis, der für die Verteilung und Unterbringung zuständig ist, sagte zu, denn das Konzept überzeugte. „Es ist eine 365-Tage-Rund-um-Betreuung“, sagte Hauke Brückner.

Die Migranten lernen derzeit in der Küche sowie den Metall-, Farb- und Holzwerkstätten. Bei der Werkstattwahl wurden die Neigungen und Interessen der Jugendlichen berücksichtigt.

Die Sprachkurse zeigen Wirkung. „Wir haben parallel viele positive, konstruktive Beziehungen zu Ehren- und Hauptamt geknüpft“, erläuterte Brückner. Die Jungen haben sich in den wenigen Monaten gut integriert, sind in Sportvereinen aktiv, musizieren. Als gelungene Kostprobe bot die Gruppe gleich einen Beweis ihrer Bemühungen. Das Gedicht „Ich bin ich, du bist du“ wurde vertont und pantomimisch dargestellt. Ein afghanisches Liebeslied sorgte für Emotionen, ein selbst geschriebenes Lied bildete den Abschluss der gelungenen Einlage.

Der Journalist Reinhard Pohl erläuterte mit einem zweistündigen Vortrag den Ablauf von Asylverfahren. Diese können bei afghanischen Flüchtlingen bis zu vier Jahre dauern.

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erstellt am 18.Mär.2016 | 12:23 Uhr

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